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01.12.2006 | Allgemeine Zahnheilkunde

Zahnpasten: Kariesprophylaxe meist „sehr gut“

Sie können Ihren Patienten getrost die preisgünstigen Zahnpasten empfehlen. Die zum Teil hohen Preisspannen sagen nichts über die Qualität aus: Die Stiftung Warentest vergab bei der Kariesprophylaxe fast durchgehend „sehr gut“ und „gut“ für die gestesteten Zahnpasten. Lediglich „aronal“ (Fa. Gaba) wurde wegen der schwachen Kariesprophylaxe mit „ausreichend“ abgestraft. 

 

Geeignet für die Kariesprophylaxe sind vor allem Aminfluoride und Natriumfluorid. Auf die Überlegenheit der Aminfluoride weisen einige Studien hin. Dagegen ist Natriummonofluorphosphat weniger wirksam. Im Testfeld ist es als alleiniges Fluorid nur in „aronal forte“ enthalten, und das auch noch in einer geringen Konzentration.  

 

Wie die Tests zeigen, wurde der durchschnittliche Fluoridgehalt der Zahnpasten im Laufe der vergangenen 15 Jahre kontinuierlich erhöht. Waren es pro Kilogramm Zahnpasta 1992 noch 1.100 Milligramm, so stieg der Wert im Jahr 2001 auf 1.235 Milligramm und liegt jetzt bei 1.360 Milligramm. Gesetzlich zugelassen sind maximal 1.500 Milligramm pro Kilogramm.  

 

Praxistipp

Getestet wurden 26 Zahnpasten, davon zwei Paare für Tag und Nacht sowie vier Produkte für sensible Zähne. Die Ergebnisse im Überblick: 

 

  • Den insgesamt besten Rundumschutz bietet „Colgate Total“.
  • Die preisgünstigsten Zahncremes mit „sehr guter“ Kariesprophylaxe sind die in ihrer Rezeptur identischen „eurodont“ von Aldi/Nord bzw. „Friscodent“ von Aldi/Süd.
  • Bei sensiblen Zähnen sind vier Zahncremes im Test wirksam, am günstigsten ist „Sensodyne F“.
  • Keine Vorteile haben spezielle Zahnpasten für Tag und Nacht. Besser ist es, das Produkt für die individuellen Probleme (Karies, Gingivitis, Parodontitis, Zahnstein) zu wählen.

 

Stiftung Warentest: Schwächster Kariesschutz bei aronal; test (2006) [Ausgabe 11]: 26-29 

 

Volltext: jdr.iadrjournals.org/cgi/content/short/85/11/1022 

Quelle: Ausgabe 12 / 2006 | Seite 2 | ID 95140