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26.03.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

Ultraschall-Mikrobläschen statt Borsten

Ultraschall bildet in geeigneten Medien Kavitäten (Bläschen). Größe und Anzahl dieser Bläschen werden dabei durch das verwendete Medium in Abhängigkeit von der eingesetzten Frequenz und Leistung bestimmt. Die antibakterielle Wirkung ergibt sich durch die Implosion dieser Bläschen im Medium.  

 

Dieses Wirkprinzip ist Grundlage für die Mikrozahnreinigung mit bis zu 1,6 Mio. Schwingungen pro Sekunde: Bei der Mikrozahnreinigung durch die Emmi-dental® (Firma EMAG, Mörfelden-Walldorf) reinigen die durch Ultraschallwellen gebildeten Mikrobläschen - im Gegensatz zur Makroreinigung, bei der die Borsten mechanisch reinigen.Forschern der Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist es zum ersten Mal gelungen, die Wirkungsweise der neuen Mikrozahnreinigung wissenschaftlich zu belegen. Prof. Dr. Manfred Ruppel, Experte für Raster-Elektronenmikroskopie, hat hier Pionierarbeit geleistet: Bei 30.000-facher Vergrößerung erkennt man deutlich die Mikrobläschen, deren Größe im Nano-Bereich liegt.  

 

Raster-Elektronenmikroskop-Fotos des Fachbereichs Biowissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main, 22. Februar 2009 

 

Fotos unter www.iww.de/fileserver/iww/files/363.pdf  

Quelle: Ausgabe 04 / 2009 | Seite 5 | ID 125538