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01.07.2011 |Allgemeine Zahnheilkunde

Turbo-Aushärten mit 3.000 mW/cm²: Nicht alle Komposite machen das mit

Kann man beim Aushärten Zeit sparen, wenn man nur die Leistung der Lampe erhöht? Nicht alle getesteten fließfähigen Materialien tolerieren die starke Leistung: Der Grad der Aushärtung fiel bei Grandio® (VOCO) und Venus® (Heraeus) im Turbomodus um rund ein Drittel. 

 

Handelsübliche fließfähige Komposite (Venus®/Heraeus Kulzer, Synergy D6®/Coltene, Premise®/Kerr, Grandio®/Voco und Gradia®/GC) und deren Versionen mit höherer Viskosität wurden mit einer Halogenleuchte (Swiss Master Light®/EMS) ausgehärtet. Verwendet wurden Belichtungsprotokolle mit vergleichbarer kumulativer Strahlendosis von 18J/cm². Bei 3.000 mW/cm² und 6 sec Belichtung fiel der Grad der Aushärtung bei Grandio auf 41±0,36 Prozent (62 ± 1,15 Prozent bei 400 mW/cm² und 45 Sekunden) und bei Venus auf 44 ± 0,44 Prozent (statt 67 ± 0,44 Prozent).  

 

  • M Hadisa et al.: High irradiance curing and anomalies of exposure reciprocity law in resin-based materials. Journal of Dentistry (2011) online 7. Juni 2011

 

Abstract 

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0300571211001291  

Quelle: Ausgabe 07 / 2011 | Seite 11 | ID 146415