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01.12.2006 | Allgemeine Zahnheilkunde

Patienten: Zufrieden mit ihrer Praxis

12.392 ausgefüllte Fragebögen aus insgesamt 720 Praxen stellen die Datenbasis der STOPP!-Studie der Universität Düsseldorf. In dem 47 Fragen umfassenden Bogen wurden neben der Erhebung soziodemografischer Daten Fragen zur gesundheits- (SF 12) und mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität (OHIP 14) gestellt. Ein weiterer Fragenkomplex befasste sich mit dem Thema Oralprävention. 

 

Die Fragen nach der Zufriedenheit der Patienten mit ihrer Zahnarztpraxis ergaben ein außerordentlich positives Bild: 97,2 Prozent bezeichneten das Behandlungsergebnis ihrer Praxis als „sehr gut“ oder „gut“. Ähnlich sahen die Werte für die weiteren Fragen zur Patientenzufriedenheit aus: 93,6 Prozent bewerteten die Qualität des Behandlungsprozesses, 94,3 Prozent die Beratungsqualität, 95,8 Prozent das Erscheinungsbild, die Ausstattung und den Zustand sowie 95,8 Prozent den Service der Praxis mit „sehr gut“ oder „gut“.  

 

Für die gesundheitsbezogene Lebensqualität zeigte sich eine Abhängigkeit von der Bildung: Bei Patienten mit höherem Bildungsabschluss war das körperliche Wohlbefinden besser als bei Patienten mit niedrigerem Bildungsniveau. Dieser Effekt trat bei der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität noch stärker hervor: Während der entsprechende Wert bei Patienten ohne Schulabschluss bei 9,5 und bei Absolventen der Hauptschule bei 7,6 lag, belief er sich bei Patienten mit abgeschlossenem Hochschulstudium auf 5,1. Hinweis: Die beste mundgesundheitsbezogene Lebensqualität wird durch den Wert 0, die schlechteste durch den Wert 56 repräsentiert. 

 

Bei der Analyse der wichtigsten Mundhygienemaßnahmen schnitten Patienten mit niedrigem Bildungsabschluss jedoch schlechter ab als Patienten mit höherem Bildungsniveau. So gaben von den Befragten ohne Schulabschluss nur 66,4 Prozent an, sich zwei bis dreimal täglich die Zähne zu putzen, während es bei denjenigen mit Abitur 85,3 Prozent waren. Nur 11,2 Prozent der Befragten ohne Schulabschluss reinigen ihre Zunge mechanisch, während es bei den Befragten mit Abitur 19,4 Prozent sind.  

 

S Zimmer: Erste Ergebnisse der STOPP!-Studie zu Lebensqualität, Mundhygiene und Patientenzufriedenheit; Fachpressekonferenz „Sehr gut für Zahnärzte“, Hamburg, 11. Oktober 2006 

 

Quelle: Ausgabe 12 / 2006 | Seite 6 | ID 95132