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24.11.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

Lokalanästhesie: Weniger Adrenalin beeinträchtigt die Anästhesietiefe nicht

Patienten profitieren durch die Reduktion des Adrenalinzusatzes bei der Lokalanästhesie von einer signifikanten Minimierung systemischer Begleiterscheinungen - wie zum Beispiel der kardiovaskulären Belastung sowie einer deutlichen Verkürzung der Weichteilanästhesie -, so dass der berufliche wie private Alltag schneller wieder aufgenommen werden kann.  

 

Gegenstand einer nicht-interventionellen Studie, die an fünf Prüfzentren durchgeführt wurde, war der klinische Einsatz der adrenalinreduzierten Articain-Lösung Ubistesin® 1/400.000, die speziell für kleinere chirurgisch-prothetische oder konservierende Eingriffe sowie für Kinder und Risikopatienten geeignet ist. Innerhalb der Studie konnte unter anderem belegt werden, dass die Anästhesietiefe und damit die Wirksamkeit durch den reduzierten Vasokonstriktor-Gehalt des Lokalanästhetikums nicht beeinträchtigt wird. 

 

Praxistipp von PD Dr. Dr. Monika Daubländer

Die Untersuchungsergebnisse bestätigen die Sicherheit und Effektivität, mit der Adrenalin als Vasokonstriktor eingesetzt werden kann. Zahnärzte sollten daher grundsätzlich, sofern keine absoluten Kontraindikationen vorliegen, ein adrenalin-haltiges Lokalanästhetikum einsetzen und stets die geringst mögliche Konzentration wählen, denn weniger - und das gilt auch in der zahnärztlichen Lokalanästhesie - ist häufig mehr! 

  • M Daubländer et al.: Die Anwendung von UbistesinTM 1/400.000 bei zahnärztlichen Routinebehandlungen (Arbeitstitel), vorgestellt auf dem 3M ESPE-Symposium „Lokalanästhesie - mehr Komfort mit einer adrenalinreduzierten Articain-Lösung“; München, 9. September 2009
Quelle: Ausgabe 12 / 2009 | Seite 8 | ID 131723