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01.07.2011 |Allgemeine Zahnheilkunde

LED-Lampen härten bei schrägem Ansatz besser als Halogen

Die Lichthärtung von Kompositfüllungen in Zähnen kann sowohl mit Halogenlampen als auch mit Lampen, die das Licht mit blauen Leuchtdioden (LED) erzeugen, vorgenommen werden. Häufig gelingt es nicht, das Lichtaustrittsfenster der Lampen im Mund so auf der zu härtenden Kompositoberfläche zu positionieren, dass das Licht genau senkrecht auf die Kompositoberfläche trifft. Folglich erreicht nur ein Teil des Polymerisationslichts die Füllung.  

 

Heiland et al. zeigen, dass bei Abweichungen von der Senkrechten die untersuchten LED-Lampen (Celalux®, VOCO; SmartLite PS®, Dentsply deTrey) der verwendeten Halogenlampe (Translux CL®, Heraeus Kulzer) überlegen sind und Abweichungen von bis zu 60° akzeptable Aushärtungstiefen erzielen. Wird dieser Winkel allerdings überschritten, so nimmt die Aushärtungstiefe deutlich ab, die Halogenlampe versagt dann völlig. 

 

  • K. Heiland et al.: Influence of Curing-light Angulation on Polymerization Depth of Dental Resin Composites. ZWR (2011) 120: 142-147
Quelle: Ausgabe 07 / 2011 | Seite 7 | ID 146410