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26.01.2011 |Allgemeine Zahnheilkunde

Komposit an Zirkonoxid: Lasern erhöht Haftkraft besser als Pulverstrahlen

Die Oberflächenbehandlung von Zirkonoxid-Werkstücken erhöht deren Haftkraft mit Kompositen. Das Lasern des Zirkonoxids vor dem Zementieren kann die Haftkraft im Vergleich zum Pulverstrahlen deutlich verstärken, zeigen Laborversuche von Ural et al. Das Bestrahlen der zu bondenden Oberflächen mit einem CO2-Laser brachte wesentlich bessere Haftwerte als das Pulverstrahlen mit 110µm Al2O3 oder das Benetzen mit 9,6 Prozent Flusssäure.[1] 

Pulverstrahlen kann sich je nach Korngröße der Al2O3-Strahlpartikel und dem Strahldruck schädlich auswirken: Scherrer et al. zeigten bei vier getesteten Zirkonoxidmaterialien eine Zunahme der Ermüdungswerte von 15 bis 25 Prozent nach dem Sandstrahlen. [2] Eine Konditionierung mit hochprozentigen, gepufferten Flusssäurepräparaten (4 bzw. 9,6 Prozent) ist aufgrund der möglichen intraoralen Nebenwirkungen fragwürdig.  

 

  • [1] C Ural et al.: The Effect of Laser Treatment on Bonding Between Zirconia Ceramic Surface and Resin Cement. Acta Odontologica Scandinavica (2010) 68: 354-359
  • [2] S S Scherrer et al.: Fatigue behavior in water of Y-TZP zirconia ceramics after abrasion with 30 µm silica-coated alumina particles. Dental Materials (2010), online veröffentlicht 5. November 2010 in: Zahnmedizin Report, Ausgabe 01/2011, Seite 14

 

Abstract  

[1] http://www.ingentaconnect.com/content/apl/sodo/2010/00000068/00000006/art00006  

 

[2] http://dx.doi.org/10.1016/j.dental.2010.10.003  

 

Volltext 

[2] http://www.iww.de/index.cfm?pid=1325&pk=141324&fk=55&opv=12634  

Quelle: Ausgabe 02 / 2011 | Seite 9 | ID 141780