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23.06.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

Ist es wirklich Kiefergelenkarthropathie? - Ein Fragebogen hilft!

Moderne Therapieverfahren verlangen wegen beachtenswerter Symptomüberlagerungen zunehmend eine verbesserte diagnostische Abgrenzung der primären Kiefergelenkarthropathie (KGA) von einer sekundären Funktionsstörung im Gesicht.  

 

Jürgens entwickelte einen Fragebogen mit 14 Fragen und numerischer Ratingskala. Die Auswertung ist einfach und kann rasch zur Differenzierung häufiger Beschwerdebilder in der Praxis beitragen. Erst der Vergleich mit den geringen Summenscores aus den drei Arten von Zahnbeschwerden entscheidet darüber, ob die Diagnose „Kiefergelenkarthropathie“ Bestand haben wird.  

 

Praxistipp

Stark entwickelte Kiefergelenkschmerzen, Kiefergelenkknacken und Mundöffnungsbehinderung in variabler Ausprägung sowie Kombination sind diagnostische Indikatoren für eine Kiefergelenkarthropathie, rechtfertigen aber nicht allein diese Diagnose. Simultan, aber gering entwickelte Zahnschmerzen, wenig Pressen mit den Zähnen und kein Lockerungsgefühl in den Zähnen festigen dagegen die Diagnose „Kiefergelenkarthropathie“. 

  • J Jürgens: Sechs Leitsymptome der Kiefergelenkarthropathie - Ein Beitrag zur klinischen Diagnostik; Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift (2009); 64: 308-317

 

Volltext 

www.zahnaerzteverlag.de/beitragpdf/pdf_6392.pdf  

Quelle: Ausgabe 07 / 2009 | Seite 2 | ID 127869