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23.06.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

Histondeacetylase-Inhibitoren: Eine Hoffnung gegen Mundkrebs?

Mundkrebs gehört weltweit zu den zehn häufigsten Tumoren des Menschen. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 7.650 Männer und knapp 3.000 Frauen neu. Über die Hälfte der Mundkrebspatienten überlebt einen Fünf-Jahres-Zeitraum nicht.  

 

Ein Histondeacetylase-Inhibitor, der auf seine Eignung im Kampf gegen Blutkrebs untersucht wurde, zeigt auch Wirkung gegen Mundkrebs-Zellen, berichten jetzt Prystowsky et al. vom Albert-Einstein-College of Medicine, New York.  

 

Histone sind kleine basische und positiv geladene Zellkernproteine, die sich zu Komplexen zusammenschließen. Um diese wickelt sich der DNA-Strang. Durch die Modifikation von Histonen kann die transkriptionelle Gen-Stilllegung („Gene-silencing“) induziert werden. Dies macht man sich zunutze, um die Transkription von Genen, die an der Tumorentstehung beteiligt sind, zu beeinflussen. 

 

  • M B Prystowsky et al.: The histone deacetylase inhibitor LBH589 inhibits expression of mitotic genes causing G2/M arrest and cell death in head and neck squamous cell carcinoma cell lines. The Journal of Pathology, online 6. März 2009

 

Abstract 

www3.interscience.wiley.com/journal/122262448/abstract  

Quelle: Ausgabe 07 / 2009 | Seite 2 | ID 127870