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26.05.2011 |Allgemeine Zahnheilkunde

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Stress und chronischer Parodontitis?

Während die Ansammlung dentaler Plaque zwangsläufig Reaktionen des Gingivagewebes auslöst, bildet neben bakteriellen Infektionen auch erhöhter Stress eine Ursache für entzündliche Parodontopathien. Dieser Zusammenhang wird seit längerem beobachtet. [1] Wissenschaftler der Universität Mainz überprüften den Zusammenhang zwischen erhöhtem Alltagsstress und chronischen Parodontalerkrankungen. Insgesamt wurden 170 ambulante Patienten zahnärztlich untersucht und mithilfe eines Fragebogens über kritische Lebensereignisse befragt. Die Ergebnisse belegen eine deutliche Abhängigkeit der Sondierungstiefen von erhöhtem Stress. Sie bestätigen auch tendenziell den Zusammenhang zwischen erhöhten Rezessionen und Kaumuskelbeschwerden und vorliegenden Stressfaktoren.[2] 

 

  • [1] T Krahwinkel et al.: Zusammenhang zwischen individuellen Stressfaktoren und aggressiven Parodontitisformen. Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift (2005) 60: 616-623
  • [2] D. Kapetanovic et al.: Relationship Between Stress and Chronic Periodontal Diseases. ZWR (2011) 120: 148-155

 

Volltext 

[1] www.zahnheilkunde.de/beitragpdf/pdf_3312.pdf  

Abstract 

[2] https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/zwr/doi/10.1055/s-0031-1278697  

Quelle: Ausgabe 06 / 2011 | Seite 7 | ID 145423