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01.12.2006 | Allgemeine Zahnheilkunde

Frühgeburt und Parodontitis

Die Behandlung der Parodontitis bei schwangeren Frauen bessert die Parodontalerkrankung und ist sicher. Sie hat jedoch keinen signifikanten Einfluss auf die Raten von Frühgeburten, geringem Geburtsgewicht oder der fetalen Wachstumsrestriktion. Mit ihrer Studie widerlegten Michalowicz et al. frühere Untersuchungen, die darauf schließen ließen, dass Zahnbettentzündungen während der Schwangerschaft das Risiko einer Frühgeburt erhöhen. Man hatte vermutet, dass durch die Infektion Mundbakterien ins Blut gelangen und Immunreaktionen auslösen, die den Verlauf der Schwangerschaft negativ beeinflussen. In der bisher größten Studie dieser Art konnten diese Befürchtungen nun nicht bestätigt werden. Ob Schwangere mit Zahnbetterkrankungen während oder erst nach der Geburt des Kindes behandelt wurden, beeinflusste den Ausgang der Schwangerschaft nicht, schreiben die US-Mediziner im New England Journal of Medicine.  

 

B S Michalowicz, J S Hodges, A J DiAngelis, V R Lupo, M J Novak, J E Ferguson, W Buchanan, J Bofill, P N Papapanou, D A Mitchell, S Matseoane, P A Tschida: Treatment of Periodontal Disease and the Risk of Preterm Birth; The New England Journal of Medicine (2006):1885-1894 

 

Abstract: www.ingentaconnect.com/content/mksg/cpe/2006/00000033/00000012/art00006 

 

Quelle: Ausgabe 12 / 2006 | Seite 3 | ID 95131