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26.05.2011 |Allgemeine Zahnheilkunde

Bei Anwendung der Adhäsivtechnik besser auf Unterfüllung verzichten

Die Ergebnisse einer rasterelekronenmikroskopischen Untersuchung zeigten, dass auf das Legen einer Unterfüllung bei der Anwendung der Adhäsivtechnik besser verzichtet werden sollte. Nur bei sehr tiefen Kavitäten, bei denen eine artifizielle Eröffnung der Pulpa klinisch nicht auszuschließen ist, sollte über eine Unterfüllung nachgedacht werden. Ansonsten sollte bei der Adhäsivtechnik immer das gesamte Substrat in den klebenden Verbund mit integriert werden, um größtmögliche Stabilität zu erzielen und um Randspalten zu vermeiden. 

 

Grundsätzlich zeigte sich, dass das Vorhandensein einer Unterfüllung (Harvard® Phosphatzement) die Randqualität der Restauration negativ beeinflusst. Dies gilt vor allem nach der Temperaturwechsel-Belastung. Clearfil SE Bond® war lediglich im Dentinbereich nach TWB dem Syntac Classic® überlegen. Das Dentinadhäsiv One-Up Bond F® fiel bei allen Untersuchungsparametern signifikant ab. Hier waren die Ergebnisse im Dentin und vor allem im Schmelz deutlich schlechter als bei den anderen beiden getesteten Adhäsivsystemen.  

 

  • C Hillmann: Einfluss einer Zementunterfüllung auf die marginale Qualität von Kompositfüllungen. Dissertation an der Universität Erlangen-Nürnberg, 2011

 

Volltext 

http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2011/2267/pdf/Doktorarbeit_Claus_Hillmann.pdf  

Quelle: Ausgabe 06 / 2011 | Seite 8 | ID 145425