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26.03.2009 |Allgemeine Zahnheilkunde

Bakterienschleuder Handy

Desinfizieren Sie auch mal Ihr Handy! Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass von 200 untersuchten Geräten, die Ärzten und Pflegern gehörten, fast jedes mit teils gefährlichen Erregern verseucht war. Ulger et al. hatten auf beinahe sämtlichen Handys mindestens eine Bakterienart gefunden: von Erregern harmloser Hautirritationen bis zum Überträger tödlicher Krankheiten, schreiben die Forscher. Auf jedem dritten Handy wurden mindestens zwei verschiedene Erreger festgestellt, auf jedem zehnten sogar noch mehr.  

 

Auf über 31 Prozent der Handys - und 39,5 Prozent der Hände - wurden gegenüber dem Antibiotikum „Zeftadizin“ resistente grampositive Bakterien gefunden. Die methicillin-resistenten grampositiven Staphylococcus aureus kamen noch häufiger vor: Sie befanden sich auf 52 Prozent der Handys und auf 37,7 Prozent der Hände. 

 

Handys sind noch problematischer als andere Geräte wie Computertastaturen oder PDAs, weil sie bei Benutzung nicht nur in die Hände genommen werden, sondern auch an Mund, Nase und Ohren gelangen, wodurch Bakterien leichter vom Handy auf den Körper oder von diesem auf das Handy übertragen werden können. Zudem werden Handys auch zur persönlichen Kommunikation aus der Praxis mitgenommen und können so auch außerhalb zur Verbreitung von nosokomialen Infektionen führen. 

 

F Ulger, S Esen, A Dilek, K Yanik, M Gunaydin, Hakan Leblebicioglu: Are we aware how contaminated our mobile phones are with nosocomial pathogens? Annals of Clinical Microbiology and Antimicrobials (2009) 8: 7 

 

Volltext 

www.ann-clinmicrob.com/content/pdf/1476-0711-8-7.pdf  

Quelle: Ausgabe 04 / 2009 | Seite 3 | ID 125535