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01.01.2005 | Allgemeine Zahnheilkunde

Aggressive Parodontitis eine allele Variante des Papillon-Lefèvre-Syndroms?

Noack et al. schlussfolgern, dass die isolierte Form der präpubertären agressiven Parodontitis zum Teil durch Mutationen im Cathepsin C-Gen hervorgerufen wird und daher eine allele Variante des Papillon-Lefèvre-Syndroms darstellt.  

 

Aggressive Parodontitis tritt bei Kindern vor dem Erreichen der Pubertät oftmals in Verbindung mit einem genetischen Defekt – wie beispielsweise dem Papillon-Lefèvre-Syndrom – auf. Dieses Syn-drom wird durch Mutationen im Cathepsin C-Gen verursacht. 

 

Noack et al. fanden bei einem sonst gesunden Kind mit aggressiver Parodontitis eine neue homozygote Mutation des Cathepsin C-Gens, weiterhin zwei heterozygote Mutationen bei einem Patienten mit Papillon-Lefèvre-Syndrom.  

 

Noack B, Görgens H, Hoffmann T, Fanghänel J, Kocher T, Eickholz P, Schackert HK: Novel mutations in the cathepsin c gene in patients with pre-pubertal aggressive periodontitis and Papillon-Lefèvre-Syndrome. J Dent Res 2004; 83: 368-370 [Diese Arbeit wurde mit dem meridol©-Preis 2004 der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP) und der GABA GmbH ausgezeichnet.] 

 

Volltext: 

jdr.iadrjournals.org/cgi/content/abstract/83/5/368 

Quelle: Ausgabe 01 / 2005 | Seite 3 | ID 110434