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26.05.2011 |Aktuelle Statistik/Trendbericht

Temporäre Kronen- und Brückenmaterialien in der täglichen Praxis

Zu den wichtigsten Eigenschaften temporärer Kronen-und Brückenmaterialien zählen aus Sicht von 661 befragten Zahnärzten die mechanische Festigkeit bzw. Stabilität, die einfache und schnelle Herstellung sowie die Passgenauigkeit.  

 

77,3 Prozent der Befragten setzen Komposite ein. Dabei zeigte sich, dass Protemp Garant® mit 25,1 Prozent die Produktnennungen klar dominierte. Über 55 Prozent der Nennungen konzentrierten sich auf die drei Produkte Protemp Garant®, Trim® und Luxatemp®. Zahnärzte aus den neuen Bundesländern sind dabei preisbewusster.  

 

Zur Herstellung temporärer Versorgungen wird von der Mehrheit die Methodik der Versorgungsabformung präferiert, wobei vornehmlich Segmentlöffel eingesetzt werden. Die überwiegende Zahl der Zahnärzte gab an, eine Politur der Restauration durchzuführen.  

 

Die durchschnittliche Verweildauer temporärer Kronen und Brücken liegt bei ca. zwei Wochen. Hinsichtlich auftretender Probleme bei der Herstellung temporärer Versorgungen wurden in unter 10 Prozent der Fälle Herstellungsrisse und eine Blasenbildung angegeben. Okklusionskorrekturen sind nach Angaben der Befragten hingegen in bis zu 50 Prozent der Fälle notwendig. 

 

  • M P Vollert: Herstellungsmethoden provisorischer Kronen und Brücken. Eine repräsentative Umfrage unter deutschen Zahnärztinnen und Zahnärzten. Dissertation, Gießen 2010

 

Volltext 

http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8040/pdf/VollertMarcPeter_2011_02_16.pdf  

Quelle: Ausgabe 06 / 2011 | Seite 19 | ID 145439