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·Fachbeitrag ·Adhäsiv-Applikation

Haftverbund zwischen Komposit und Dentin: Was bringt die Schallanwendung?

| Bisherige Studien zeigen, dass die Schallanwendung bei der Adhäsiv-Applikation zur Verbesserung des Haftverbundes zwischen Komposit und Dentin führen kann. Doch kommen diese Effekte auch beim adhäsiven Verbund von Glasfaserstiften im Wurzelkanal zum Tragen? |

 

In Materialtests an der Universität Dresden wurden ausgewählte Adhäsive konventionell oder mit Schall appliziert und die Stärke des adhäsiven Verbunds gemessen. Die Schallapplikation von Adhäsiven im Wurzelkanal zeigte hierbei keinen Vorteil im Haftverbund von Glasfaserstiften am Wurzelkanaldentin gegenüber der konventionellen Befestigung.

 

Unter Verwendung der Adhäsive Optibond XTR®, Futurabond M®, Futurabond U®, Futurabond DC® und Universal Bond® erfolgte die Stiftinsertion im Vergleich mit und ohne schallaktivierter Adhäsivapplikation. Dazu wurde der Wurzelkanal unter intermittierender Spülung mit 3 % NaOCl maschinell aufbereitet und das Stiftbett auf 2,0 mm erweitert. Nach Phosphorsäureätzung des Kanals wurde der silanisierte Glasfaserstíft mittels Adhäsiv und Rebilda DC inseriert.

 

FAZIT | Es konnten keine signifikanten Unterschiede in der Stärke des adhäsiven Verbunds zwischen den Gruppen mit und ohne schallaktivierter Adhäsivapplikation festgestellt werden. Alle Gruppen ergaben eine Abnahme des Haftverbunds von koronal nach apikal, der adhäsive Verbund von Optibond XTR® zeigte sich koronal signifikant stärker als der von Futurabond M®, unabhängig von der Schallanwendung.

 

Quelle

  • Schmidt D et al. Auswirkung von Schallapplikation auf den adhäsiven Verbund im Wurzelkanal. VOCO Dental Challenge, Cuxhaven 25. September 2015.
Quelle: Ausgabe 11 / 2015 | Seite 15 | ID 43661599