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·Fachbeitrag ·Vorsorge

Diabetes-Screening in der Allgemeinzahnarztpraxis – zwei Fragen genügen

| Mit einem einfachen Algorithmus können Zahnärzte in der Allgemeinzahnarztpraxis rund drei von vier noch unentdeckten Fällen von Diabetes oder Prädiabetes erkennen, schreiben Wissenschaftler der Columbia University. |

 

Dazu benötigt es nur zwei zahnmedizinische Parameter:

  • vier oder mehr fehlende Zähne und
  • ein Anteil tiefer Parodontaltaschen (>5 mm) von mindestens 26 Prozent.

 

Dies allein kann schon 73 Prozent der Fälle von Diabetes und Prädiabetes identifizieren. Schicken Sie diese Patienten zum Internisten! Denn zusammen mit einem Diabetes-Schnelltest auf HbA1c kann die Sensitivität dieses einfachen Screenings auf 92 Prozent gesteigert werden, schreiben US-amerikanische Wissenschaftler.

 

PRAXISTIPP |  Beziehen Sie auch ein Screening nach akuten Diabetes-Symptomen wie Polydipsie (krankhaftes Durstgefühl), Polyurie (erhöhte Urinausscheidung) und Gewichtsverlust sowie nach anderen Risikofaktoren (unter anderem Bluthochdruck und Übergewicht/Fettleibigkeit) in die Anamnese mit ein!

Quelle

  • E Lalla et al.: Identification of unrecognized diabetes and pre-diabetes in a dental setting. J Dent Res. 2011; 90: 855-860.

Abstract

Quelle: Ausgabe 12 / 2011 | Seite 2 | ID 30504950