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·Fachbeitrag ·Umfrage

Einsatz von Vollkeramik in der zahnmedizinischen Versorgung nimmt deutlich zu

| Daten einer Teledialog-Umfrage (TED) zeigen die Entwicklung der Vollkeramik in der zahnmedizinischen Versorgung unter deutschen Zahnärzten. Setzten im Jahr 2008 nur 5 Prozent der Befragten monatlich bis zu 30 Vollkeramik-Restaurationen ein, stieg diese Gruppe auf 14 Prozent (2009) und aktuell auf 35 Prozent (2011). |

 

Dies belegt nach Ansicht der AG Keramik, dass sich die Vollkeramik klinisch bewährt hat und das Vertrauen der Zahnärzteschaft genießt. Die wichtigsten Auswahlkriterien für Vollkeramik sind heutzutage die Ästhetik (30 Prozent), gefolgt vom klinischen Langzeiterfolg und von der biologischen Verträglichkeit (jeweils 21 Prozent).

 

Dass Werkstoff-Innovationen zügig in die Praxis übernommen werden, belegt die Verwendung von „Voll-Zirkon“ ‒ also Zirkoniumdioxid-Restaurationen vollanatomisch ausgeschliffen: 52 Prozent der Teilnehmer nutzen diese Option für verblendfreie Kronen und Brücken, überwiegend für Rekonstruktionen im Prämolaren- und Molarenbereich. Vollkeramische Abutments für die Implantatprothetik verwenden 42 Prozent der Befragten; 35 Prozent beschränken dies auf den Frontzahneinsatz. Einsatzkriterium dafür ist überwiegend der ästhetische Anspruch. 74 Prozent der Anwender von ZrO2-Implantatabutments hatten bisher keine Frakturen beobachtet.

 

Quelle

  • 11. Keramiksymposium der AG Keramik, Dresden, 26. November 2011
Quelle: Ausgabe 04 / 2012 | Seite 18 | ID 32561010