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  • ·Article ·Sedierung

    Lachgassedierung auch im Hochdosisbereich sicher anwendbar

    | Lachgassedierung kann von qualifizierten Zahnärzten auch im Hochdosisbereich von 50 bis 70 Prozent angewendet werden, ohne dass es Hinweise auf erhöhte Komplikationsraten gibt. Dr. med. Frank G. Mathers, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin in eigener Praxis in Köln, stellte auf dem Deutschen Zahnärztetag 2014 entsprechende Studienergebnisse vor. |

     

    Lachgas ist weltweit die bevorzugte Methode zur zahnärztlich geführten Sedierung. Die meisten Patienten benötigen Lachgaskonzentrationen von 30 bis 50 Prozent. Ein kleiner Anteil der Patienten benötigt jedoch 50 bis 70 Prozent. [1]

     

    In einer Pilotstudie wurde untersucht, ob höhere Dosen zu erhöhten Komplikationsraten führen. In dieser Untersuchung fand sich kein Hinweis auf erhöhte Komplikationsraten im Bereich über 50 Prozent. 248 Patienten (67 davon im Alter von 6 bis 12) nahmen an der Studie teil. Zehn behandelnde Zahnärzte waren in einer 16-stündigen Weiterbildung auch in der Anwendung von Lachgas bis 70 Prozent ausgebildet worden. Die Patienten wurden nach üblicher Praxis titriert bis zur klinisch optimalen Lachgaskonzentration. Die Behandlungsdauer betrug 30 bis 60 Minuten.