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  • · Fachbeitrag · Prothetik

    Wie verlässlich sind verschiedene Provisorien?

    Forschende der Uni Regensburg beschäftigten sich mit der Bruchfestigkeit von unterschiedlich gefertigten, zementierten Provisorien mit dem Ziel, die Materialauswahl zu unterstützen und auf diese Weise zur Verbesserung ihrer Haltbarkeit und Vorhersagbarkeit beizutragen.

     

    Für den direkten Vergleich wurden identische dreigliedrige festsitzende Provisorien entweder konventionell chairside gefertigt, 3D-gedruckt oder gefräst und anschließend mit zwei verschiedenen Befestigungszementen (konventionell vs. Kunststoffzement) auf standardisierten Molaren verankert. Ein Teil der Provisorien jeder Gruppe wurde künstlichen Alterungsprozessen unterzogen, um eine Tragezeit von fünf Jahren zu simulieren, ein weiterer Teil ohne Alterung diente der Kontrolle. Im Ergebnis waren die konventionell und subtraktiv hergestellten vorläufigen Versorgungen hinsichtlich ihrer Bruchfestigkeitswerte vergleichbar, an die die Bruchfestigkeit der additiv hergestellten Provisorien nicht annähernd heranreichte. Die mit Temp-Bond NE / Kerr befestigten additiven Materialien beispielsweise überstanden die Alterungstests nicht.

     

    Quelle

    • Sauter TB et al. Fracture resistance and survival rates of chairside, milled, and 3D-printed provisional three-unit FDPs with two cements before and after masticatory simulation. Clin Oral Invest. 2026;30(8):325. doi.org/10.1007/s00784-026-07011-6
    Quelle: Ausgabe 09 / 2026 | Seite 5 | ID 50919810