· Fachbeitrag · Prognose
Zahnerhalt bei interner Resorption
Forschende aus den USA bewerteten retrospektiv 50 Fälle der selten auftretenden internen Resorptionen und schauten dabei genauer auf die Art der Läsionen, die Prognose betroffener Zähne nach Endo-Behandlung und auf mögliche, mit den Behandlungsergebnissen eng verknüpfte Faktoren.
Fast alle Patientenfälle der betrachteten internen Resorptionen wurden als entzündliche Resorptionen eingestuft (98 Prozent). Lediglich zwei Prozent klassifizierten die Forschenden als interne Ersatzresorption, bei der sich knöchernes Reparaturgewebe anlagert. Die Läsionen traten v. a. an den ersten Molaren und den oberen mittleren Inzisivi auf, in 36 Prozent der Fälle lag eine Perforation vor. Bei 26 Zähnen erfolgte eine Nachbeobachtung von mindestens einem Jahr, die Überlebens- und Erfolgsraten lagen bei 88 resp. 83,3 Prozent. Ein deutlich erhöhtes Versagensrisiko nach endodontischer Behandlung zeigten Zähne im ersten Jahr mit vitaler Pulpa und ohne periapikale Anzeichen/Symptome für eine Erkrankung oder entsprechende Zähne weiblicher Patienten. Zwischen Perforation und Behandlungsergebnis bestand keine Signifikanz.
Quelle
- DeLuca S et al. Internal Resorption: A retrospective cone-beam computed tomography analysis of 50 cases with outcome assessment. Int Endod J 2026, doi.org/10.1111/iej.70112.