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·Fachbeitrag ·Kritischer Abrieb

Titan-Sensibilität durch Zirkonoxid-Abutments?

| Titanimplantate mit Zirkon-Abutments zeigten in Simulationstests nach zyklischer Belastung eine höhere anfängliche Verschleißrate und insgesamt mehr Verschleiß als die Implantate, die mit Titan-Aufbauten verbunden waren. |

 

Die klinischen Konsequenzen dieses Befundes sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher interpretierbar, aber das Potenzial für eine Abutmentlockerung und anschließendem -bruch und/oder die Freisetzung von Partikeln aus Titan-Abrieb kann von Bedeutung sein, folgern die Autoren.[1] Bei einer „Titan-Sensibilisierung“ (echte Allergien auf Titan stellen im Unterschied zu anderen Metallen eine Rarität dar) beruht die Zytokinantwort auf einer erhöhten Entzündungsbereitschaft unspezifischer Entzündungszellen (Gewebemakrophagen, Monozyten) nach Kontakt mit partikulärem Titan-Abrieb (Debris).[2]

 

Quellen

  • [1] M W Klotz et al.: Wear at the titanium-zirconia implant-abutment interface: a pilot study. Int J Oral Maxillofac Implantats 2011; 26: 970-975.
  • [2] S Schütt et al.: Hyperactivity of Tissue-macrophages after Contact with Particles of Oxidated Titan as the Cause of an Enhanced Local Inflammatory Reaction in Patients with Periimplantitis. ZWR (2010) 119: 222-232

Abstracts

Quelle: Ausgabe 12 / 2011 | Seite 5 | ID 30505120