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·Article ·Kinderzahnheilkunde

Besser für Kinder – ein adrenalinreduziertes Lokalanästhetikum

| Aufgrund der hohen Wirksamkeit und guten Verträglichkeit sowie der verkürzten Weichteilanästhesie stellt die 4-prozentige Articainlösung mit einem reduzierten Adrenalingehalt (Ubistesin mite® 1:400 000) ein für die Kinderzahnmedizin geeignetes Lokalanästhetikum dar, schreiben Zahnmediziner der Universität Zürich. |

 

Eine schmerzfreie Behandlung ist in der Kinderzahnmedizin sehr bedeutsam. Das im Lokalanästhetikum enthaltene Adrenalin ist jedoch für eine prolongierte Weichteilanästhesie verantwortlich, was von Kindern als unangenehm empfunden wird und mit einer erhöhten Nebenwirkungsrate – unter anderem Bissverletzungen – verbunden ist.

 

In einer klinischen Beobachtungsstudie wurde bei Routinebehandlungen von Kindern und Jugendlichen die Wirkungsdauer einer 4-prozentigen Articainlösung mit einem reduzierten Adrenalingehalt (Ubistesin mite® 1:400 000) verglichen mit einer Lösung, die einen herkömmlichen Adrenalingehalt (Ubistesin forte® 1:100 000) aufwies. 158 Patienten (mite: 75, forte: 83) wurden an der Universität Zürich behandelt (80 Prozent davon mit Infiltrationsanästhesie). Bei der Dauer der Weichteilanästhesie war ein statistisch signifikanter Unterschied erkennbar (mite®: Mittelwert 2,1 h, forte®: Mittelwert 2,8 h).

 

Quelle

  • Zurfluh M et al. Vergleich zweier Adrenalinkonzentrationen einer Articainlösung zur Lokalanästhesie bei Kindern. SWISS DENTAL JOURNAL SSO 2015; 125 (6): 704-709.

 

Literatur

Quelle: Ausgabe 09 / 2015 | Seite 10 | ID 43539427