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·Fachbeitrag ·Entwicklungen in der Zahnärzteschaft

Trend geht zu höherem Anteil von Zahnärztinnen und zu größeren Gemeinschaftspraxen

| Immer mehr Zahnärzte arbeiten nur noch teilzeitlich. Vor allem Zahnärztinnen unter 40 Jahre arbeiten fünfmal häufiger teilzeitlich als gleichaltrige männliche Kollegen. Dieser Sachverhalt wird in Zukunft gerade deshalb relevanter, da immer mehr Frauen Zahnmedizin studieren (Waldman & Perlman 2008). In der Schweiz ist dieser Trend ebenfalls feststellbar: Waren 1990 nur 19 Prozent aller Studienabgänger Frauen, war es im Jahr 2010 bereits eine Mehrheit von 55 Prozent (Barras et al. 2010) |.

 

Auch neigen Frauen eher dazu, eine Karrierepause einzulegen oder nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeit zu arbeiten. Das kann dazu führen, dass die gesamte Arbeitskraft im Gesundheitswesen vermindert wird und mehr Menschen diesen Beruf ausüben müssen, um das gleiche Arbeitspensum zu erfüllen (de Wet et al. 1997, Matthews & Scully 1994, Seward & McEwen 1987).

 

Weiter besteht der Trend von kleinen Praxen mit weniger als 5 Angestellten zu größeren Gemeinschaftspraxen mit bis zu 20 Angestellten (Waldman & Perlman 2008). In der Schweiz werden zunehmend mehr Zahnarztzentren eröffnet. Jeder fünfte Schweizer hat bereits einmal ein Zahnarztzentrum aufgesucht (Barras et al. 2010).

 

Quelle und Literaturangaben

  • C A Wolf et al.: Das Image der Zahnmedizin Teil 1: Ergebnisse einer Literaturrecherche. Schweiz Monatsschr Zahnmed (2012) 122: 121-126

 

Quelle: Ausgabe 04 / 2012 | Seite 19 | ID 32561020