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16.03.2018 · Fachbeitrag · Unfallschadensregulierung

Ausreißer oder neue Tendenz: Kürzungsdurchgriff bei angeblichem Werkstattfehler?

| Der Geschädigte und der gegnerische KH-Versicherer stritten um restliche Werkstattkosten: Probefahrt nach Reparatur, Fahrzeugreinigung und Entsorgung von Kleinteilen. So war es im Gutachten kalkuliert, so hat es die Werkstatt gemacht und in Rechnung gestellt. In derartigen Fällen ist die – beweisaufnahmelose – Verurteilung des Schädigers/Haftpflicht-VR bisher ein Selbstläufer gewesen (Stichworte: Werkstatt- und Prognoserisiko, subjektive Schadensbetrachtung, Vertrauensschutz). Aus dieser gefestigten Rechtsprechungslinie ist nun das AG Recklinghausen auf bemerkenswerte Art und Weise ausgeschert. |