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Unfallschadensregulierung

Risiken und Nebenwirkungen von Altschäden bei der Regulierung eines Neuschadens

von Vors. Ri OLG Dr. Christoph Eggert, Düsseldorf

Nach einem Auffahrunfall mit seinem sieben Jahrealten Audi 100 lässt Herr Müller den Heckschadenschätzen. Im Gutachten wird ein „reparierter Vorschadenhi.re“ erwähnt. Müller´s Anwalt fordert unterGutachtenvorlage Ersatz der Reparaturkosten. Der KH-Versicherer machtdie Regulierung vom Nachweis abhängig, dass der heckseitigeVorschaden fachgerecht repariert war. Eine Werkstattrechnung kannMüller nicht vorlegen. Fälle dieser Art gehören zumRegulierungsalltag. Wie man sich als Anwalt des Geschädigten mitder Versicherung des Unfallgegners außergerichtlich wieprozessual erfolgreich auseinandersetzt, entnehmen Sie folgendenChecklisten.

Diese Liste an Einwänden macht deutlich: DerAnwalt des Geschädigten darf die Vorschadenfrage keinesfalls aufdie leichte Schulter nehmen. Nicht nur der Ersatz des eigentlichenFahrzeugschadens steht auf dem Spiel. Auch sonstige Schadenpositionenbis hin zum Schmerzensgeld können „kippen“. Da derNeu-Geschädigte durch Altschäden argumentativ in dieDefensive gedrängt wird, muss er seineVerteidigungsmöglichkeiten genau kennen. Dass er nurunfallbedingte Schäden abrechnen darf, versteht sich von selbst.


Quelle: Verkehrsrecht aktuell - Ausgabe 10/2003, Seite 145

Quelle: Ausgabe 10 / 2003 | Seite 145 | ID 107179