01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Ersatzbeschaffung
Um die Auseinandersetzung um die Mietwagenkosten nicht auch mit Streitpunkten zur Anspruchsdauer zu überfrachten, wollen wir Sie an Folgendes erinnern: Im Fall eines Totalschadens darf der Geschädigte nicht auf Kosten des Schädigers so lange suchen, bis er ein identisches Fahrzeug gefunden hat. Er hat nur Anspruch auf ein vergleichbares Fahrzeug. Dabei geht es nicht um Marke und Typ, Motor und Getriebeart, sondern um die letzten Feinheiten in den Ausstattungsdetails. Jedenfalls gängige ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Frage:
Ein Kunde hat einen Schaden an seinem Zweitfahrzeug, den er sich beim Rangieren auf dem Hof mit seinem eigenen Erstfahrzeug selbst zugefügt hat. Der Schaden hat eine Höhe, dass die Einschaltung seiner Versicherung lohnt. Muss die Haftpflichtversicherung zahlen? Wenn nein, ist dann wenigstens die Kaskoversicherung eintrittspflichtig?
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Haftpflicht: Neuwertentschädigung
Das LG Mönchengladbach hat bei einem Haftpflichtschaden für ein Fahrzeug, das am Schadentag 15 Tage zugelassen war und 461 km Laufleistung hinter sich gebracht hatte, den Anspruch auf Neuwertentschädigung zugelassen. Am Fahrzeug, dessen Neupreis 13.570 Euro betrug, war Schaden in Höhe von 1.698,81 Euro entstanden (13 Prozent des Neupreises). Die tragende Erwägung: Das Heckblech musste neu eingeschweißt werden. Damit sei die Erheblichkeitsgrenze für den Neuwertanspruch erreicht, so die ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Frage:
Zum Glück nicht oft, aber doch manchmal, ist eines unserer eigenen Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Dann lassen wir stets ein Gutachten erstellen. Wir wollen dann auf Gutachtenbasis abrechnen, natürlich nur netto. Die meisten Versicherungen kürzen die Schadenersatzleistung um angebliche 20 bis 30 Prozent Gewinnspanne. Dürfen die das?
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Wirbt eine Autovermietung mit der Aussage „Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Versicherung, weitere Kosten entstehen Ihnen keine“, ist das unzulässig. Denn das verstößt gegen das Rechtsberatungsgesetz (LG Berlin, Beschluss vom 12.4.2006, Az: 16 O 269/05; Abruf-Nr.
061543
).
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Wildschaden
Ein häufiger Fall: Ein Autofahrer weicht einem Reh aus und kommt von der Straße ab. Das ist die Situation des so genannten berührungslosen Wildschadens. Weil der Autofahrer den Unfall vermeiden wollte, damit die Teilkaskoversicherung nicht zahlen muss, ist er seiner Rettungspflicht aus § 62 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) nachgekommen. Misslingt der Rettungsversuch und entsteht dabei Schaden, muss die Versicherung den als so genannte Rettungsaufwendungen aus § 63 VVG bezahlen. Das sogar ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Reparatur von Unfallschäden
Das „130-Prozent-Thema“ ist ein reines Haftpflichtthema. Kern der 130-Prozent-Rechtsprechung: Der Geschädigte hat nach geltendem Schadenersatzrecht in gewissen Grenzen auch dann noch die Möglichkeit zur Instandsetzung seines Fahrzeugs, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert maßvoll übersteigen.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Weiteres Mietwagen-Urteil des BGH
Die Serie der Mietwagenurteile des BGH reißt nicht ab. Nun lag den Richtern ein Fall vor, in dem der Geschädigte sein Fahrzeug erst verspätet zur Reparatur brachte. Der BGH musste entscheiden, ob der Geschädigte trotzdem den Unfallersatztarif nehmen durfte.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus UE · Unfallersatztarif
In der Mai-Ausgabe haben wir Ihnen den derzeitigen Stand der BGH-Rechtsprechung zu den Fragen des Mietwagentarifs dargestellt. Wir haben dort empfohlen, die Angemessenheit des Tarifs durch einen lokalen Vergleich zu untermauern, der in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden muss. Wir haben ferner empfohlen, dass Sie als Vermieter unbedingt einen „Normaltarif“ neben dem Unfallersatztarif haben sollten. Und zwar auch dann, wenn Sie Ihre Mietwagen weit überwiegend im ...
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