01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Das OLG Köln hat in einer Berufungssache einen Mietwagenfall entschieden. Es akzeptierte, dass die Vorinstanz die Erstattungsfähigkeit einer Mietwagenrechnung am Betrag für die Nutzungsausfallentschädigung festgemacht hat. Die Überlegung der Richter: Die Nutzungsausfallentschädigung entspricht 35 Prozent der üblichen Mietwagenkosten. Im Umkehrschluss ist dann das Dreifache der Nutzungsausfallentschädigung in Ordnung. Das OLG akzeptierte auch, dass die Mietwagenkosten am Ende höher ...
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leseranfrage
Frage:
In Ausgabe 2/2006 auf Seite 4 stellten Sie ein Urteil vor, bei dem ein Fahrer eines vollkaskoversicherten Lkw durch Vollbremsung einen Auffahrunfall vermieden hat. Dabei wurde das Fahrzeug aber durch die Ladung beschädigt. Der Schaden konnte als Rettungskosten abgerechnet werden. Die Pointe des Urteils: Bei Rettungskosten wird keine Selbstbeteiligung in Abzug gebracht. Wie sieht das denn dann mit der Rückstufung im Prämienrabatt aus?
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Kaskoversicherung
Der Versicherungsnehmer hatte nach einem Kaskoschaden den Fragebogen der Versicherung wahrheitswidrig ausgefüllt. Auf die Frage nach einem Vorschaden hatte er mit „Nein“ geantwortet. Die Versicherung hat aber aus dem eigenen Datenbestand festgestellt, dass der Versicherungsnehmer schon einen früheren Schaden an genau dem Fahrzeug mit ihr abgerechnet hat. Das fiel auf, weil bei der Gesellschaft die generelle Anweisung an die Schadensachbearbeiter besteht, bei jedem Schaden den eigenen ...
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leseranfrage
Ein Leser hat in der Redaktion angefragt:
„
Wenn der von uns im Unfallersatz vermietete Pkw nicht als Selbstfahrervermietfahrzeug zugelassen ist, darf die Versicherung dann die Zahlung verweigern? In solchen Fällen zahlen Versicherungen oft nur den Betrag der Nutzungsausfallentschädigung auf die Mietwagenrechnung.“
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Kommt Ihr Kunde mit einem an der Unfallstelle angefertigten schriftlichen Schuldanerkenntnis in der Hand, ist er noch lange nicht auf der sicheren Seite. Ein solches Anerkenntnis bindet die Versicherung des Schädigers nicht. Es führt nur zur Umkehr der Beweislast. (KG Berlin, Urteil vom 22.12.2005, Az: 12 U 37/04)(Abruf-Nr.
061669
)
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Gutachten
Die Liste der Gerichte, die - angesichts der eindeutigen BGH-Entscheidungen dazu nicht überraschend - weiterhin an der Schadenhöhe orientierte Gutachtenkosten akzeptieren, wird ständig länger. Hier einige aktuelle Entscheidungen:
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Grobe Fahrlässigkeit
Ein Autovermieter klagte gegen seinen Mieter auf Schadenersatz. Es war eine Haftungsbefreiung des Mieters analog einer Vollkaskoversicherung vereinbart. Der Mieter musste für den Schaden also nur aufkommen, wenn eine Vollkaskoversicherung auch nicht bezahlt hätte. In einem Urteilsfall vor dem OLG Celle war die Ampelkreuzung mit einer über der Fahrbahn befindlichen Peitschenampel und mit einer am Straßenrand stehenden Ampel ausgerüstet. An einer der beiden fehlte über dem Grünlicht der ...
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Fragwürdige Praktiken der Versicherungen
Immer häufiger wenden sich die zahlungspflichtigen Haftpflichtversicherungen an unsere Kunden und versuchen, sie in andere Werkstätten zu lotsen. Wir empfinden das als unlauter. Für eine gezielte Argumentationshilfe wären wir dankbar.
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leseranfrage
Frage:
Bei einem Glasschaden an einem älteren Fahrzeug stellte sich heraus, dass der Scheibenrahmen von Rost befallen war. Die neue Scheibe ließ sich nicht dicht einsetzen, bevor der Rostschaden beseitigt war. Muss der Teilkaskoversicherer im Rahmen der Glasschadenkomponente diese Arbeiten bezahlen?
> lesen
01.10.2006 · Fachbeitrag aus UE · Haftpflicht
Von einem an der Straße etwas erhöht liegenden Bauernhof rollt ein Handkarren auf die Straße und stößt mit einem herannahenden Auto zusammen. Die Haftpflichtversicherung des Landwirtes zahlte freiwillig 70 Prozent des Fahrzeugschadens. Auf den Rest wurde sie vom Autofahrer verklagt. Das LG Coburg hat entschieden: Es bleibt bei den 70 Prozent, ein darüber hinausgehender Anspruch ist nicht gegeben. Begründung: Die vom Auto ausgehende Betriebsgefahr ist anzurechnen (Beschluss vom 19.5.2006, ...
> lesen