01.01.2007 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Ein Leser hat der Redaktion folgende Frage gestellt: „Ein neunjähriges Kind ist mit seinem Mountainbike gegen das ordnungsgemäß geparkte Auto unseres Kunden gefahren, Schaden etwa 400 Euro. Die Privathaftpflichtversicherung der Eltern bezieht sich auf § 828 Absatz 2 BGB und verweigert die Regulierung. Ist das so richtig?
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus UE · Kasko
Ein Leser hat uns mit folgendem „Winterthema“ konfrontiert: „Ein Kundenfahrzeug wurde durch von einem Dach rutschende Schneemassen beschädigt. Es besteht kein Vollkaskoschutz. Handelt es sich um einen Elementarschaden im Sinne der Teilkaskoversicherung oder kann der Hauseigentümer haftbar gemacht werden?“
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Wer zur Vorfinanzierung seines unfallbedingt angemieteten Mietwagens wirtschaftlich in der Lage ist, muss das auch tun. So hat der BGH bekanntlich entschieden (Urteil vom 14.2.2006, Az: VI ZR 32/05; Abruf-Nr.
060924
). Bei Vorauszahlung mittels Kreditkarte oder teilweise auch mittels EC-Karte entfallen ja einige der wirtschaftlichen Bedürfnisse des Vermieters, die den Unfallersatztarif teurer sein lassen. Offen geblieben war in dem BGH-Urteil die Frage, wann man finanziell zur Vorauszahlung ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Das LG Meiningen hat entschieden, dass der Geschädigte, der auf Grund einer Notsituation einen Mietwagen zu einem teuren Tarif anmietet, später nicht zu einem günstigeren Tarif wechseln muss. Über das Urteil haben wir in Ausgabe 11/2006, Seite 2 berichtet. Jetzt hat das AG Lahnstein entsprechend entschieden: Die Versicherung dürfe nicht verlangen, dass der Geschädigte den Mietwagen nach teurer Anmietung in einer Notsituation gegen einen günstigeren tauscht. (Urteil vom 11.10.2006, Az: 2 ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Eigenersparnis und „Neu-für-Alt-Abzug“
Ersetzt die Versicherung Mietwagenkosten, ist bei Fahrleistungen von mehr als 1.000 km ein Abzug für Eigenersparnis vorzunehmen (siehe Ausgabe 8/2006, Seite 1 und Seite 4 dieser Ausgabe). Das AG Nürnberg ist nun einem Vermieter auf die Schliche gekommen, der diesen Eigenersparnisabzug (nach gefestigter Rechtsprechung in dem Gerichtsbezirk drei Prozent) stets selbst „schluckt“.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mithaftung
Bei Quotenfällen empfiehlt es sich, zunächst mit der Vollkaskoversicherung abzurechnen. Die verbleibenden Positionen (Selbstbeteiligung, Wertminderung, Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung, Schadenpauschale, gegebenenfalls Sachverständigenkosten etc. können im Anschluss teils nach Quote, teils in voller Höhe beim gegnerischen Versicherer verlangt werden (siehe Ausgabe 1/2006, Seite 7 bis 11). Auch der Verlust an Schadenfreiheitsrabatt in der eigenen Vollkaskoversicherung gehört zu ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Nutzungsausfallentschädigung
Gibt die Versicherung selbst ein Schadengutachten in Auftrag, muss sie in gewissen Grenzen auch dafür einstehen, wenn es nicht in angemessener Zeit erstellt wird. Andererseits kann der Geschädigte aber nicht endlos passiv abwarten. So kann man ein Urteil des OLG Brandenburg zusammenfassen. Ein Telefonat mit der Versicherung hatte der Geschädigte dahingehend verstanden, er solle mit der Werkstatt einen „Reparaturkostenübernahmevertrag“ abschließen. Dann müsse er sich um nichts mehr ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Überdeckung von Vorschäden
Keine Werkstatt ist davor gefeit, ohne Wissen und Wollen in einen betrügerischen Unfall hineingezogen zu werden. Zwar sind die „professionellen Unfallbumser“ in aller Regel auf die Fiktivabrechnung aus. Jedoch gibt es eine Konstellation, die eben doch zur Werkstattberührung kommen kann: Jemand hat einen Vorschaden und überdeckt diesen betrügerisch.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Nach dem OLG Zweibrücken (siehe Ausgabe 8/2006, Seite 1) steht nun auch das LG Passau auf dem Standpunkt: Unter 1.000 km Fahrleistung mit dem Mietwagen entsteht dem Geschädigten keine anrechenbare Eigenersparnis am eigenen Fahrzeug. Begründung: Die Laufleistung von Fahrzeugen liegt heute bei durchweg 250.000 km, die Wartungsintervalle bei 20.000 km und mehr. Der vom Kläger zurückgelegte Weg ist mit nicht einmal 1.000 km so gering, dass sich keine anrechenbaren wirtschaftlichen Vorteile ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Neupreisentschädigung
Sowohl im Haftpflichtschadenrecht als auch in der Kaskoversicherung sind Konstellationen bekannt, in denen auf Basis des Neuwerts entschädigt wird. Beim Haftpflichtschaden sind das die Fälle, bei denen ein Fahrzeug mit weniger als 1.000 km Laufleistung und weniger als einem Monat Zulassungsdauer erheblich beschädigt wird. Bei Kaskoschäden ist der Neupreisanspruch für Fahrzeuge bis zum Alter von zwei Jahren bei Erreichen bestimmter Schadenhöhen heute - anders als bis 1995 - nicht mehr die ...
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