01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Neu auf der Liste der Entscheidungen zum pauschalen Unfallersatzaufschlag, die wir in der Oktober-Ausgabe auf Seite 1 und in der November-Ausgabe auf Seite 7 veröffentlicht haben, sind die folgenden Urteile:
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Kasko: Grobe Fahrlässigkeit
Schon mehrfach hatten wir über die typischen Fälle der groben Fahrlässigkeit in der Vollkaskoversicherung berichtet. In der gerade abgeschlossenen Marktanteilsrallye zum Kündigungstermin
30. November 2006 haben viele Versicherungen nicht nur mit niedrigeren Prämien gekämpft, sondern auch mit erweiterten Inhalten. Eine dieser „Erweiterungen“ ist die Erklärung gegenüber dem Versicherungsnehmer, man werde den Einwand grober Fahrlässigkeit bei vielen Fallgestaltungen nicht mehr ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Das LG Aachen hat eine positive Entscheidung in Sachen Unfallersatztarif gefällt. Im Urteilsfall ereignete sich der Unfall wenige Tage vor der lange geplanten und in die Schulferien der Kinder fallenden Familienreise (Heimaturlaub) in die Türkei. Eine Reparatur des erheblich beschädigten Fahrzeugs war nicht mehr zeitgerecht möglich. Der Geschädigte erkannte die Schwierigkeit und wandte sich unverzüglich an die eintrittspflichtige Versicherung. Dort bekam er die Auskunft, wegen der ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mithaftung
Das Thema Parkplatzunfall ist ein Dauerbrenner. Aktuell hat das AG Esslingen folgenden Fall entschieden: Ein Pkw-Fahrer war rückwärts aus einer 90-Grad-Parkbucht ausgefahren und mit einem anderen Pkw zusammengestoßen, der sich auf der „Parkplatzstra ße“ befand. Dazu das AG Esslingen wörtlich: „Zwar gilt auf einem Parkplatz primär das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme nach § 1 StVO, so dass die Pflicht nach dem Parken auf die Fahrspur Zurückstoßenden, eine Gefährdung des ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Ein Leser hat folgende Frage an die Redaktion gerichtet: „Wenn wir für eine konkrete Reparatur Richtwinkelsätze mietweise beschaffen, stellt uns der Systemanbieter die Kosten dafür einzelfallbezogen in Rechnung. Wir verrechnen diese ,Leihgebühren‘ dann jeweils in der Rechnung für die konkrete Fahrzeugreparatur weiter. Regelmäßig wendet die eintrittspflichtige Versicherung ein, Richtwinkelkosten seien in den Gemeinkosten enthalten und deshalb Teil des Stundenverrechnungssatzes. Ist ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
In der Oktober-Ausgabe hatten wir auf Seite 8 bis 13 über die Auffassung einiger Versicherungen berichtet, die Integritätsspitze bei der „130 Prozent-Abrechnung“ sei erst nach sechs Monaten fällig. Exakt nach dem Argumentationsschema, der unserem dortigen Beitrag zu Grunde liegt, hat ein Geschädigter zügig geklagt. Das Gericht hatte auch sehr schnell einen Verhandlungstermin verfügt, der deutlich vor Ablauf der sechs Monate des Weiternutzungszeitraums lag. Trotzdem wird der Prozess ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Nutzungsausfallentschädigung
Der Geschädigte war unfallbedingt verletzt. Als Kraftfahrer war er arbeitsunfähig krankgeschrieben. Er forderte den Ersatz von Kosten für eine Haushaltshilfe mit der Begründung, dass er auch leichteste Arbeiten im Haushalt nicht verrichten könne. Also habe er auch nicht Auto fahren können, so das OLG Brandenburg. Es ist ständige Rechtsprechung, dass der Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung nicht nur einen Nutzungswillen, sondern auch die Nutzungsmöglichkeit voraussetzt. Diese war ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Fiktive Abrechnung
In das Thema „Stundenverrechnungssätze, UPE-Aufschläge und Verbringungskosten bei fiktiver Abrechung“ kommt keine Ruhe. Es ist für Sie in Fällen der unreparierten Inzahlungnahme interessant, aber auch bei der Abrechnung von Schäden an eigenen Fahrzeugen.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mehrwertsteuer
Bei der Abrechnung eines Totalschadens ohne Ersatzbeschaffung hängt die Erstattung der Mehrwertsteuer wesentlich von den Aussagen im Gutachten ab. Das zeigt eine Entscheidung des OLG Brandenburg, bei der der Geschädigte den Kürzeren zog. Er ist mit einem zumindest unpräzisen, wenn nicht sogar falschen Gutachten in den Prozess gegangen. Auf der Grundlage des von ihm selbst eingeholten Gutachtens hatte er einen Totalschaden abgerechnet, ohne eine Ersatzbeschaffung nachzuweisen. Im Gutachten ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus UE · 130 Prozent-Grenze
Wer nach einem Unfall sein in den rechnerischen Grenzen der „130-Prozent-Rechtsprechung“ beschädigtes Fahrzeug nur teilweise repariert und kurz danach verkauft, kann nur die Differenz aus Wiederbeschaffungswert und Restwert ersetzt verlangen. So hat das OLG Brandenburg entschieden.
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