01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Missverständnisse durch die „Lichthupe“ gehen zu Lasten des Vorfahrtsverpflichteten. Sie begründen noch nicht einmal ein Mitverschulden des missverstandenen Vorfahrtsberechtigten. So lässt sich ein Urteil des LG Darmstadt zusammenfassen (Urteil vom 5.5.2006, Az: 3 O 484/05; Abruf-Nr.
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). Es ist eine im Straßenverkehr weit verbreitete Übung, einen höflichen Vorfahrtsverzicht durch Lichtzeichen zu signalisieren. Der Linksabbieger im Gegenverkehr, hinter dem schon viele Autos ...
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
In Ausgabe 11/2006 auf Seite 7 f. haben wir Ihnen das gemeinsame Papier des Bundesverbands der Autovermieter Deutschlands e.V. (BAV) und des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft vorgestellt (GDV). Das Papier stellt den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ der Verbände dar. Sein Kerninhalt: Normaltarif plus Zuschlag für Unfallersatzmehrleistungen. Alle weiteren Zusatzleistungen wie zum Beispiel Zustellung, Winterreifen, Haftungsbefreiung etc. sind gesondert auszuweisen. Über die Höhe ...
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Mithaftung
Wann liegt ein „Fehler beim Spurwechsel“ und wann ein „Überholen in unklarer Verkehrslage“ vor? Darüber hatte das LG Oldenburg zu entscheiden. Hinter einem langsam fahrenden Lkw fuhren mehrere Pkw. Als der erste davon zum Überholen ausscherte, stieß er mit einem bereits weiter hinten gestarteten Überholer zusammen. Das LG Oldenburg verteilte die Haftung: Zwei Drittel trägt der Ausscherende, ein Drittel der bereits Überholende. Der Ausscherende hatte vorgetragen, erkennbar bereits ...
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
Zwischenzeitlich sind mehrere Versicherungen auf den Zug aufgesprungen, die Integritätsspitze beim „130-Prozent-Schaden“ erst nach Ablauf von sechs Monaten zahlen zu wollen. Ausführlich haben wir in Ausgabe 10/2006 auf Seite 8 bis 13 darüber berichtet.
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Teilkaskoversicherung
Der Orkan „Kyrill“ hat jüngst seine Spur durch Deutschland gezogen. Zurzeit werden die Sturmschäden abgewickelt. Das gibt aktuellen Anlass, das Thema zu beleuchten.
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Abschleppkosten
Folgende Anfrage hat uns ein Leser per E-Mail zugesendet: „Wir müssen uns gerade um folgenden Fall kümmern: Der Geschädigte wurde nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei veranlasste das Abschleppen des Fahrzeugs durch einen Abschleppdienst. Dieser stellte das Fahrzeug auf seinen Hof. Auf Bitte des Kunden holten wir das Fahrzeug einen Tag später zu uns. Die Versicherung sagt, dass nur ein Abschleppvorgang reguliert werden müsse. Ist das so korrekt?“
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Nutzungsausfall oder Mietwagen
Ein typischer Fall aus der Praxis: Der Geschädigte erleidet einen Totalschaden und meldet das beschädigte Fahrzeug ab. Zunächst nimmt er einen Mietwagen für die übliche Wiederbeschaffungsdauer. Alternativ kann er für den Zeitraum Nutzungsausfallentschädigung beanspruchen. Rechtlich unterscheidet sich das nicht.
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Sachverständigenhonorar
Die Liste der Gerichte, die der Rechtsprechung des BGH folgen und die Abrechnung des Sachverständigenhonorars anhand der Schadenhöhe akzeptieren, wird monatlich länger. Bereits in Ausgabe 10/2006 auf Seite 6 haben wir mehrere Urteile genannt, in denen die Richter das Sachverständigenhonorar nach der Schadenhöhe bemessen haben. Hier sind weitere Urteile:
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Totalschaden
Rechnet der private Geschädigte einen Totalschaden ab, ohne eine Ersatzbeschaffung nachzuweisen, wird der Wiederbeschaffungswert (WBW) um den darin steckenden Mehrwertsteuerbetrag gekürzt. Bei Fahrzeugen, die typischerweise am Markt nur noch differenzbesteuert verkauft werden, wurden bisher geschätzte 2 bis 2,5 Prozent des Endpreises angenommen.
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Ein Großstadtthema: Das zwei- oder sogar mehrspurige Abbiegen. Dabei verliert mancher (meist der Ortsfremde) die Orientierung in den Spuren. Es kommt zu Streifschäden. So einen Fall hatte jüngst der BGH zu entscheiden. Fahrbahnmarkierungen sahen das zweispurige Rechtsabbiegen vor. Die Zielstraße war breit genug zum Nebeneinanderfahren, hatte aber keine durch Markierungen getrennten Fahrstreifen. Der rechts Fahrende nahm den Bogen zu weit und touchierte das Fahrzeug links neben ihm. Er ...
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