01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Nach dem OLG Zweibrücken (siehe Ausgabe 8/2006, Seite 1) steht nun auch das LG Passau auf dem Standpunkt: Unter 1.000 km Fahrleistung mit dem Mietwagen entsteht dem Geschädigten keine anrechenbare Eigenersparnis am eigenen Fahrzeug. Begründung: Die Laufleistung von Fahrzeugen liegt heute bei durchweg 250.000 km, die Wartungsintervalle bei 20.000 km und mehr. Der vom Kläger zurückgelegte Weg ist mit nicht einmal 1.000 km so gering, dass sich keine anrechenbaren wirtschaftlichen Vorteile ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Neupreisentschädigung
Sowohl im Haftpflichtschadenrecht als auch in der Kaskoversicherung sind Konstellationen bekannt, in denen auf Basis des Neuwerts entschädigt wird. Beim Haftpflichtschaden sind das die Fälle, bei denen ein Fahrzeug mit weniger als 1.000 km Laufleistung und weniger als einem Monat Zulassungsdauer erheblich beschädigt wird. Bei Kaskoschäden ist der Neupreisanspruch für Fahrzeuge bis zum Alter von zwei Jahren bei Erreichen bestimmter Schadenhöhen heute - anders als bis 1995 - nicht mehr die ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leserfrage
Ein Leser hat der Redaktion folgende Frage gestellt: „Immer wieder ergibt sich eine Situation, die wir an folgendem Beispiel illustrieren möchten: Das Auto des Kunden wird aufgebrochen, das Radio wird gestohlen. Im Bereich Tür und Türrahmen sind ebenso Schäden zu beseitigen wie im Innenraum. Jedoch liegt der Gesamtschaden deutlich unter dem Wiederbeschaffungswert (WBW).
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Leserfrage
Ein Leser hat im Fall der Reparatur eines Lkw mit einem erheblichen Unfallschaden folgende Frage an die Redaktion gestellt.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
In Fällen der Schadenabrechnung unter Berufung auf das Integritätsinteresse, also vor allem in den „130 Prozent-Fällen“, verlangt die Rechtsprechung die Weiternutzung des Fahrzeugs, die vom BGH für den Regelfall auf einen Zeitraum von sechs Monaten präzisiert hat (siehe auch Ausgabe 10/2006, Seite 8). Ein saisonbedingt aktueller Fall wirft Fragen auf: Ein Cabriolet, das mit einem Saisonkennzeichen für die Monate April bis einschließlich Oktober versehen ist, wird im Oktober nach ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Nach der BGH-Rechtsprechung muss der Mieter, wenn er dazu in der Lage ist, für die Mietkosten in Vorlage treten. Damit sollen erhöhte Kosten eines Unfallersatztarifs vermieden werden. Einen ausführlichen Beitrag dazu lesen Sie in Ausgabe 5/2006 auf Seite 6 f. sowie ergänzend in Ausgabe 9/2006, Seite 5 f. Nun liegen weitere Urteile vor, in denen die Vorauszahlungspflicht verneint wird:
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagen
Saisonbedingt ordern vermehrt Unfallgeschädigte den Unfallersatzmietwagen mit Winterreifen. Das AG Nürnberg hat entschieden, dass ein Mehrpreis dafür vom eintrittspflichtigen Versicherer übernommen werden muss. Im Urteilsfall betrug der Mehrpreis acht Euro pro Tag (Urteil vom 16.10.2006, Az: 35 C 3738/06; Abruf-Nr.
063461
).
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Kostenvoranschlag
Lässt der Geschädigte angesichts eines Bagatellschadens einen Kostenvoranschlag erstellen, um mit der Versicherung des Schädigers abzurechnen, muss ihm die Versicherung auch die für den Kostenvoranschlag aufgewandten Kosten ersetzen. Begründung: Hätte der Geschädigte bei der geringen Schadenhöhe ein Gutachten in Auftrag gegeben, wäre das ein Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht gewesen. Also blieb ihm zur Darlegung des Schadens nur der Weg über einen Kostenvoranschlag (AG ...
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Verbringungskosten
In die Diskussion um die Verbringungskosten hat das AG Lahnstein einen bisher selten gesehenen Aspekt gebracht. Jedenfalls bei Bagatellschäden (im konkreten Fall unter 700 Euro) seien die Verbringungskosten bei fiktiver Abrechnung nicht zu ersetzen. Es sei gerichtsbekannt, dass Lackierarbeiten bei kleinen Schäden oft in der Werkstatt selbst und nicht in einer externen Lackiererei repariert würden.
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01.12.2006 · Fachbeitrag aus UE · Haftpflichtschaden
Mehrfach haben wir zur Frage der Stundenverrechnungssätze im Fall der fiktiven Abrechnung von Haftpflichtschäden berichtet. Sie ist bei der unreparierten Inzahlungnahme von Bedeutung. Die Tendenz der Gerichte geht in die Richtung, dass der Verrechnungssatz der Marke im Wirtschaftsraum des Geschädigten anzusetzen ist. So verstehen wir auch das Porsche-Urteil des BGH (Ausgabe 11/2006, Seite 15). Nun aber hat das LG Berlin einer Versicherung Recht gegeben. Diese hatte den Geschädigten auf ...
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