17.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Dass die Versicherer das BGH-Urteil zum Werksangehörigenrabatt bei der Erstattung der Reparaturkosten im Rahmen der Unfallregulierung bei Werks- und Großkunden freudig anwenden würden, war nicht anders zu erwarten. Insofern überrascht es nicht, dass einzelne Versicherer dabei über das Ziel hinausschießen und den Großkundenrabatt einfach vermuten bzw. auch in Fällen einfordern, die der BGH mit Sicherheit nicht im Auge gehabt hat. Das zeigen die Fragen von zwei Lesern zu zwei ...
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Jeden schneereichen Winter auf’s Neue kommt es zu den „Dachschäden“. Und jeden Winter beginnen dann die Streitigkeiten. Denn Autofahrers Grundhaltung ist: Wenn mein Auto einen Schaden erleidet, muss es doch jemanden geben, der dafür bezahlen muss. Die Gerichte sehen das jedoch meist völlig anders.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Mehrwertsteuer
Least der Geschädigte nach einem Totalschaden ein Ersatzfahrzeug, statt es zu kaufen, ist das auch dann eine gleichwertige Wiederherstellung des vorherigen Zustands, wenn ihm der verunfallte Wagen selbst gehörte. Damit bejaht das OLG Celle gleichzeitig die Frage, ob es sich bei der Mehrwertsteuer, die in der Sonderzahlung und in den Leasingraten steckt, um die aufgewendete Mehrwertsteuer im Sinne von § 249 Abs. 2 Satz 2 BGB handelt.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Rechtsdienstleistung
Die Frage, was eine Kfz-Werkstatt tun darf, um den Geschädigten im Schadenfall mit einem bestimmten spezialisierten Rechtsanwalt zusammenzubringen, beschäftigt unsere Leser. Zusätzliche Brisanz gewinnt diese Frage insbesondere dann, wenn Wettbewerber des empfohlenen Anwalts unverhohlen damit drohen, dass die Kfz-Werkstatt „Ärger“ bekäme. Der folgende Beitrag zeigt, dass es sich dabei um leere Drohungen handelt, solange die Kfz-Werkstatt die geltenden Spielregeln einhält.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
In folgendem Fall hat der BGH den Anspruch auf Ersatz von über dem WBW liegenden Reparaturkosten verneint: Der hintere Querträger wurde – vom Schadengutachten abweichend – nicht erneuert, sondern nur instandgesetzt. Hinter der Stoßfängerverkleidung blieb noch eine Delle und die Heckstoßfängerverkleidung wurde nicht richtig eingepasst. Damit ergänzt der BGH seine Rechtsprechung zu den 130-Prozent-Fällen.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Wiederbeschaffungswert
Geht mit dem Zweitunfall eines Youngtimers mit Altschaden der Schadenersatzanspruch unter? Diese Frage hat ein Versicherer – Sie ahnen es schon – mit ja beantwortet. Ein Leser ist aber der Meinung, dass der in jeder Beziehung ehrliche Geschädigte, nicht so abgespeist werden dürfe. Und da können wir ihm nur Recht geben.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Wiederbeschaffungswert
Beim abzurechnenden Totalschaden gibt es zwei alles bestimmende Stellgrößen: den Wiederbeschaffungswert (WBW) auf der einen und den Restwert (RW) auf der anderen Seite. Die Differenz aus diesen beiden Werten ist der vom Versicherer geschuldete Betrag, und zwar sowohl beim Haftpflicht- wie auch beim Kaskoschaden. Um diesen Differenzbetrag zu verkleinern muss entweder der RW höher oder der WBW niedriger werden. Und aus Versicherersicht gesehen darf durchaus auch beides gleichzeitig geschehen.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Ein Tankstellenbetreiber haftet nicht für einen Schaden an einem neben der Zapfsäule stehenden Fahrzeug, wenn eine Zapfpistole nur deshalb aus der Halterung fällt, weil ein Benutzer sie nicht richtig eingehängt hat. So hat das LG Limburg den Fall zugunsten des Betreibers entschieden.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Das AG Linz am Rhein hat die Absurdität mancher Versuche einiger Versicherer aufgedeckt, den Schwacke-Mietpreisspiegel mithilfe von einzelnen Vermietangeboten aus dem Internet zu erschüttern. Angebote, die preislich unter den anerkannten Sätzen für die Nutzungsausfallentschädigung liegen, seien entweder Angebote aufgrund einer ganz besonderen Marktsituation oder besondere „Lockangebote“. Die tatsächlichen Gegebenheiten in der jeweiligen Region könnten sie nicht widerspiegeln.
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02.01.2012 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Erteilt der Geschädigte einer Werkstatt zeitnah den Reparaturauftrag, und kommt es dort wegen nicht perfekter Arbeitsabläufe zu Verzögerungen, geht das nicht zulasten des Geschädigten. Den erweiterten Ausfallschaden muss nach Ansicht des OLG Thüringen der Haftpflichtversicherer des Schädigers bezahlen.
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