25.11.2024 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Der Geschädigte möchte sein Fahrzeug im Rahmen der 130-Prozent-Grenze reparieren lassen. Er fordert den Versicherer auf, zunächst einmal den Wiederbeschaffungsaufwand (WBA), also den Wiederbeschaffungswert netto abzüglich des vom Gutachter ermittelten Restwerts zu überweisen, damit auf diese Weise schon einmal Liquidität geschaffen wird. Dem Versicherer schmeckt das nicht, was zu einer Leserfrage eines Anwalts führt.
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25.11.2024 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Im Rahmen der subjektbezogenen Schadenbetrachtung kommt es auf die Frage einer BVSK-Mitgliedschaft oder vergleichbaren Qualifikation des Schadengutachters für die Anwendung der BVSK-Honorarbefragung als Schätzhilfe nicht an, entschied das AG Ratzeburg.
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22.11.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Der Geschädigte hat keine Rücklagen, der Versicherer trödelt. Ganze 193 Tage ist der Geschädigte nach dem unverschuldeten Totalschaden an seinem Fahrzeug ohne Auto. Er behilft sich mit Fahrgemeinschaften zur Arbeit, schläft manchmal in der Kaserne, wenn ihn niemand mitnehmen kann, oder seine Frau fährt ihn umständlich mit ihrem Auto zur Arbeit und zurück. Der Versicherer war wegen der finanziellen Situation mehrfach gewarnt. Und dennoch meint er, der Geschädigte hätte sofort nach dem ...
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22.11.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Juristen wissen: Gebrauchsüberlassung auf Zeit gegen Geld ist „Miete“. Der Begriff „Leihe“ hingegen zielt auf die kostenlose Überlassung eines Gegenstands oder gegen eine symbolische Gebühr („Leihbibliothek“). Was bedeutet das, wenn die Beteiligten hinsichtlich des Ersatzfahrzeugs vom „Leihwagen“ sprechen und einen „Leihvertrag“ abschließen? Ein schon dem römischen Recht entstammender Grundsatz lautet „Falsa demonstratio non nocet“, also „Eine falsche Benennung ...
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21.11.2024 · Fachbeitrag aus UE · Fiktive Abrechnung
Die Nettoreparaturkosten sind höher als der Wiederbeschaffungsaufwand (WBA), also die Differenz aus Wiederbeschaffungswert netto und Restwert. Der Geschädigte verkauft das verunfallte Fahrzeug und möchte den WBA vom Schädiger erstattet haben. Der Versicherer rechnet die Reparaturkosten runter und möchte nun einen weit niedrigeren Betrag als den WBA erstatten. Für den Geschädigten, der auf der Grundlage des WBA disponiert hat, tut sich eine finanzielle Lücke auf. Muss man nun um die ...
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15.11.2024 · Fachbeitrag aus UE · Regress
In der Regresswelle, die manche Versicherer gegen die Dienstleister rund um die Unfallschadenbeseitigung aufbauen, wird es immer bunter. Mit immer neuen Ideen treten verschiedene Versicherer an, um den Betrag, den sie auf Basis des subjektbezogenen Schadenbegriffs ungekürzt zahlen mussten, von den Schadengutachtern, Werkstätten, Abschleppunternehmen etc. zurückzuverlangen. Aktuell versucht ein Versicherer, mit dem Regressanspruch gegen den Schadengutachter aufzurechnen. Das ist unzulässig, ...
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13.11.2024 · Nachricht aus UE · Regress
In einem Regressverfahren des Versicherers gegen eine Werkstatt aus der Vorteilsausgleichsabtretung behauptet der Versicherer, einige der berechneten Arbeiten seien gar nicht durchgeführt worden. Insoweit habe die Werkstatt eine sekundäre Darlegungslast. Denn der Versicherer habe ja keinen Einblick, ob die Arbeiten durchgeführt worden seien. Das AG Mülheim folgt dieser Auffassung nicht.
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