23.03.2021 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
In UE 3/2021 hatten wir die Leserfrage verneint, ob sich die Werkstatt genauso wie der laienhafte Geschädigte auf den Schutz durch das Schadengutachten und auf das sog. Werkstattrisiko berufen kann. Ist eine Werkstatt Geschädigter, kann sie Fehler des Gutachters nämlich selbst beurteilen. Außerdem liegen Fehler in der eigenen Werkstatt innerhalb des eigenen Einflussbereichs. Nun erreichte UE ein Urteil des AG Wesel, das die Dinge genauso sieht.
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19.03.2021 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
Da glaubt man, es seien alle 130-Prozent-Rechtsprechungskonstellationen schon da gewesen und vom BGH entschieden. Doch uns erreichte eine Leserfrage eines Schadengutachters zu einem Aspekt, zu dem UE kein Urteil kennt: Wie sind Kosten der Notreparatur zur Vermeidung von Mietwagenkosten bei der Kalkulation der 130-Prozent-Reparatur einzuordnen?
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16.03.2021 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden/Kreditkosten
Der Geschädigte muss auch nicht unter Berücksichtigung seiner sekundären Darlegungslast im Rahmen des § 254 BGB von sich aus zu seiner
finanziellen Situation vortragen. Das hat das OLG Düsseldorf klargestellt.
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12.03.2021 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Ein Spezialfall: Der Geschädigte hat bereits vor dem Unfall einen Neuwagen mit einer gewissen Lieferzeit bestellt. Kann er nun bis zu dessen Lieferung einen Mietwagen nehmen oder gibt es Alternativen? Die Entscheidungskriterien und Möglichkeiten lernen Sie in diesem Beitrag kennen.
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10.03.2021 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Wer trotz durchgeführter Reparatur fiktiv abrechnen möchte, muss die tatsächlich aufgewendeten Reparaturkosten nicht offenlegen. Das hat das OLG München entschieden.
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08.03.2021 · Nachricht aus UE · Haftung
Wer das eigene Fahrzeug mit einem fremden Fahrzeug beschädigt, muss im Hinblick auf die Abrechnungsmöglichkeit mit dem Haftpflichtversicherer des schädigenden Fahrzeugs vorsichtig sein. Je nach Fall kann die verschuldensunabhängige Halterhaftung aus der sog. Betriebsgefahr ausgeschlossen sein, sodass der Versicherer des Schädigerfahrzeugs nicht eintrittspflichtig ist. Das lehrt ein soeben vom BGH entschiedener Fall.
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05.03.2021 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Hat der Geschädigte bereits vor dem Unfall mit Totalschadenfolge einen Neuwagen bestellt, der in absehbarer Zeit (hier: etwa vier Monate) geliefert werden soll, muss der eintrittspflichtige Haftpflichtversicherer die Mietwagenkosten zu einem Langzeittarif bis dahin erstatten. Zu diesem Ergebnis ist das AG Hamburg-Harburg gelangt.
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03.03.2021 · Fachbeitrag aus UE · Editorial März 2021
Ein mittelgroßer Versicherer geht mit Presseerklärungen an den Markt und berichtet, dass er infolge der niedrigen Unfallhäufigkeit nun 13 Millionen Euro an seine Kraftfahrt-Versicherungsnehmer zurückzahlen werde.
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03.03.2021 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Mit dem AG Kempten (Allgäu) bestätigt ein weiteres Gericht, dass der Geschädigte, der einen Mietwagen hatte, statt der Mietwagenkosten Nutzungsausfallentschädigung verlangen kann. Das Gericht erachtet den Anspruch unter Hinweis auf die BGH-Rechtsprechung unproblematisch als gegeben.
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01.03.2021 · Fachbeitrag aus UE · Fiktive Abrechnung
Grundsätzlich darf der Versicherer bei der fiktiven Abrechnung von Fahrzeugschäden den Geschädigten auf eine andere, auch markenfreie Werkstatt verweisen, wenn sein beschädigtes Fahrzeug älter als drei Jahre und nicht scheckheftgepflegt ist. Diese Werkstatt muss aber, so der BGH, „mühelos erreichbar“ sein. Darum werden vor Gerichten Schlachten geschlagen. Eine gute Leitlinie gibt nun die Berufungskammer des LG Hamburg.
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