19.01.2017 · Fachbeitrag ·
Reparaturkosten
Wenn eine Rechnung der Werkstatt vorliegt, kann der Schädiger den Schadenersatzanspruch des Geschädigten nur dann beschneiden, wenn der Geschädigte eine Überhöhung erkennen konnte. Das kann er aber nicht, wenn die Reparatur auf der Grundlage des Schadengutachtens erfolgt, entschied – wie schon viele Gerichte vor ihm – das OLG Nürnberg.
18.01.2017 · Fachbeitrag ·
130-Prozent-Grenze
Sind die Reparaturkosten am Ende höher als das 1,3-fache des Wiederbeschaffungswerts, geht das unter folgenden Voraussetzungen zulasten des Schädigers: Die gutachterliche Prognose lag innerhalb der 130-Prozent-Grenze, ...
17.01.2017 · Fachbeitrag ·
Reparaturkosten/Fiktive Abrechnung
Wenn der Geschädigte sein unfallbeschädigtes Fahrzeug vollständig und fachgerecht reparieren lässt und dafür aus welchen Gründen auch immer weniger aufwendet, als den gutachterlich geschätzten Marktpreis, ist ...
12.01.2017 · Fachbeitrag ·
130-Prozent-Grenze
Werden unfallbeschädigte Teile nur instandgesetzt, und nicht wie vom Gutachter vorgesehen erneuert, hindert das nicht den Anspruch auf Reparaturkostenersatz im Rahmen der 130-Prozent-Rechtsprechung. Voraussetzung ist aber, dass das Ergebnis einer fachgerechten Reparatur entspricht. So hat das LG Schweinfurt entschieden.
09.01.2017 · Fachbeitrag ·
Gutachten
Europas Grenzen sind offen, und so wechseln auch Fahrzeuge das Land. Re-Import ist ein Alltagsthema, und ebenso kann ein Europäer sein Wohnsitzland wechseln und sein Fahrzeug mitbringen. Jedenfalls ist es nicht sicher, ...
05.01.2017 · Fachbeitrag ·
Gutachten
Ein Schadengutachter stellte folgende Frage: Ein Kunden-Fahrzeug wurde bei einem Auffahrunfall in den Niederlanden erheblich beschädigt (Totalschaden). Ich ließ das Fahrzeug nach Deutschland transportieren.
02.01.2017 · Nachricht · Editorial Januar 2017
Wir begrüßen Sie herzlich im neuen Jahr und wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2017. Sicher ist bereits eins: Rund um den Unfallschaden wird es nicht einfacher. Denn die finanzielle Basis der Versicherer wird enger und enger. Erste Gesellschaften stoßen ihre Lebensversicherungssparten ab, weil die den Kunden vertraglichen garantierten Verzinsungen nicht mehr zu erwirtschaften sind. Und das, obwohl diese Sparte der Kapitalversicherung über Jahrzehnte als die Perle im Portfolio der Assekuranz galt.
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