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27.07.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Liquidität

Die Sicherheit nach § 650f BGB: Neun neue Urteile kennen und Ihre Liquidiät sichern

Die Bauhandwerkersicherung in § 650f Abs. 1 BGB ist ein Honorarsicherungsinstrument, das sowohl gegenüber schwierigen Auftraggebern als auch in unsicheren Zeiten wertvolle Dienste leisten kann. Dass sie auch von den planenden Berufen „entdeckt“ worden ist, zeigt u. a. die Tatsache, dass viele „Planerfälle“ vor Gericht landen; im Juni 2026 zuletzt vor dem OLG Dresden. Anlass genug für PBP, Sie noch einmal mit dem Grundgedanken der Bauhandwerkersicherung und den jüngsten neun ...  > lesen

21.08.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Grundstücksübertragung

Steuerfalle „Anrechnung auf künftigen Zugewinnausgleich“?

Ein Veräußerungsgewinn i.S. des § 23 EStG ist auch dann zu versteuern, wenn ein Ehegatte eine Immobilie im Rahmen eines vorzeitigen Zugewinnausgleichs, das heißt in Anrechnung auf den zukünftigen Zugewinnausgleich, erhält und die Immobilie innerhalb von zehn Jahren weiterverkauft (FG Niedersachsen 16.3.26, 9 K 170/24; Rev. BFH IX R 4/26). > lesen

10.08.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Lohnoptimierung

Das BayLfSt äußert sich zur steuerlichen Behandlung von Firmenfitness-Programmen als Sachbezug

Vorteile aus der Überlassung einer Nutzungsmöglichkeit von Firmenfitness-Angebotsnetzwerken stellen beim Arbeitnehmer Arbeitslohn von dritter Seite dar. Mangels eines vergleichbaren marktüblichen Endpreises für private Endverbraucher bestimmt sich der geldwerte Vorteil für den Sachbezug nach den Gesamtaufwendungen des Arbeitgebers inklusive aller Umsatzsteuern und Begleitkosten. Eine Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG für enthaltene Präventionskomponenten setzt eine nachweisbare, ... > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Honorarrecht

Zusatzhonorar bei Bauzeitverlängerung:
So vermeiden Sie Nachweisprobleme

Bauzeitverlängerungen kosten Geld. Die Objektüberwachung läuft fort, Besprechungen finden weiter statt, Mängel müssen weiter verfolgt werden, Rechnungen kommen später und Personal bleibt länger im Projekt gebunden. Trotzdem ist es vor Gericht schwer, dafür ein Zusatzhonorar durchzusetzen. Ein Beschluss des OLG Köln zeigt sehr deutlich, warum das so ist. Der Planer hatte eine Bauzeitklausel im Vertrag. Er konnte auch darlegen, dass sich die Bauzeit erheblich verlängert hatte. Am Ende ...  > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Trennung

Erbrechtliche Auswirkungen von Trennung und Scheidung mit Gestaltungstipps – Teil 1

Will sich ein Paar trennen oder ist dies bereits erfolgt, so soll typischerweise die erbrechtliche Situation geändert werden, wenn zum Beispiel durch Verfügung von Todeswegen der Ehegatte, der eingetragene Partner oder der unverheiratete Lebenspartner bedacht ist. Denn im Falle der Trennung wird auch das gesetzliche Ehegattenerbrecht bzw. das Erbrecht des eingetragenen Lebenspartners in aller Regel „unbeliebt“. Das gilt besonders im Falle gemeinsam erworbener und „gemanagter ...  > lesen

09.09.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Wahlleistungen

Neue Urteile zur Vertretungsproblematik im Kernbereich der wahlärztlichen Leistungen

In den vergangenen Jahren hat die Rechtsprechung die Frage, ob Grund und Dauer der Verhinderung des Wahlarztes in der Vertretervereinbarung zu nennen sind, mehrfach verneint (der CB berichtete in zahlreichen Bei-trägen). Im „ewigen“ Streit über wirksame Vertretungsvereinbarungen haben die Gerichte nun über weitere Fragen entschieden: Muss der Wahl-arzt beweisen, dass er überhaupt verhindert ist? Kann eine Vertretungs-regelung in einen wirksamen und einen unwirksamen Teil zerlegt werden? ...  > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Nachlasspflegschaft

Aufwendungsersatz für Mitarbeiterleistungen des Nachlasspflegers nach dem BGH-Urteil

Mit Beschluss vom 10.9.25 hat der BGH entschieden, dass ein Nachlasspfleger für die Tätigkeit eines von ihm herangezogenen Mitarbeiters keine Vergütung nach seinem eigenen Stundensatz verlangen kann. Vergütungsfähig sei allein die eigene Tätigkeit des bestellten Pflegers. Ein Ersatz für Mitarbeiterleistungen komme allenfalls im Wege des Aufwendungsersatzes in Betracht. Die Frage, ob ein solcher Aufwendungsersatzanspruch nur bei gesonderter Abrechnung der Kosten des Mitarbeiters oder auch ...  > lesen

01.06.2026 · Nachricht aus Erbrecht effektiv · Scheidung

Keine konkludente Rücknahme des Scheidungsantrags durch Zeitablauf mit der Folge, dass Ehegattenerbrecht wieder auflebt

Der Umstand, dass ein Scheidungsverfahren über einen langen Zeitraum ruht, führt für sich genommen weder dazu, dass von einer konkludenten Antragsrücknahme auszugehen ist, noch zu einer teleologischen Reduktion des § 1933 S. 1 BGB. So der BGH (13.5.26, IV ZB 7/25 Abruf-Nr. 254114 ), der damit eine streitige Rechtsfrage entschieden hat.  > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Berliner Testament

Haftungsfalle steuerlicher Rettungsversuch nach dem Erbfall beim Berliner Testament

Das Berliner Testament ist bekanntermaßen der Deutschen liebstes Kind. Erbschaftsteuerlich ist das Berliner Testament bei größeren Vermögen gelinde gesagt ungünstig. So bleiben bei der klassischen Gestaltung, bei der sich die Eheleute zunächst gegenseitig als Alleinerben einsetzen und am Ende die Kinder als Schlusserben bestimmen, die Freibeträge der Kinder beim Tod des ersten Ehegatten ungenutzt. Hinzu kommt, dass sowohl im ersten als auch im zweiten Erbfall regelmäßig die steuerliche ...  > lesen

25.08.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Verträge unter nahen Angehörigen

Fehlende Schriftform darf Fremdvergleich nicht allein entscheiden

Das BVerfG (27.5.26, 2 BvR 172/24) beanstandet ein FG-Urteil, das den Betriebsausgabenabzug einer Schadensausgleichszahlung und weiterer Anlaufverluste allein wegen fehlender schriftlicher Vereinbarungen versagt hatte. Die Schriftform ist im Fremdvergleich ein wichtiges Indiz, darf aber nicht zum eigenständigen Tatbestandsmerkmal des § 4 Abs. 4 EStG verselbständigt werden. > lesen

14.09.2026 · Fachbeitrag aus Versicherungsvermittlung professionell · Betriebsveranstaltungen

Pauschal versteuert: SV-rechtliche Fallen bei Sachzuwendungen & Betriebsveranstaltungen

Auch Vermittlerbetriebe nutzen die lohnsteuerlichen Pauschalierungsmöglichkeiten der §§ 37b und 40 EStG, um Sachzuwendungen und geldwerte Vorteile administrativ einfach und steuerlich effizient zu behandeln. Doch pauschal versteuert heißt nicht automatisch beitragsfrei. VVP zeigt die beitragsrechtliche Behandlung pauschal versteuerter Sachzuwendungen nach § 37b EStG sowie die Besonderheiten der Pauschalbesteuerung nach § 40 EStG unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des BSG.  > lesen

25.08.2026 · Nachricht aus Kanzleiführung professionell · Zugangsvermutung

Bekanntgabefiktion nach § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO bei Rechtsnachfolger

Die Bekanntgabefiktion des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO ist nicht dadurch erschüttert, dass der Erbe lediglich vorträgt, im Nachlass habe sich der Bescheid nicht gefunden (BFH 11.6.26, VI R 16/24). > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Kündigung

Kündigen nach bEM: ArbG muss „zielführende Behandlungsmaßnahmen“ real ermöglichen

Spricht der ArbG eine krankheitsbedingte Kündigung aus, bevor er dem ArbN die im bEM als zielführend erkannten Behandlungs- und Entlastungsmaßnahmen tatsächlich zugänglich gemacht und umgesetzt hat, fehlt es regelmäßig an der Verhältnismäßigkeit (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG). Der ArbG muss substanziiert darlegen, dass trotz Umsetzung dieser Maßnahmen eine erhebliche künftige Belastung des Betriebs zu erwarten wäre.  > lesen

28.05.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Planungsorganisation

Planungsabläufe in Lph 2: Entscheidungsmanagement führt zu schnellerer Planung

Bei vielen Projekten sind es nicht nur zähflüssige Abläufe und Verzögerungen, die Planungsbüros viel Geld kosten. Ständig ändern Auftraggeber auch schon getroffene fachliche Entscheidungen. Dieses ungünstige Szenario ist aber nicht in Stein gemeißelt. Erfahren Sie an einem „Echtfall“ (Verwaltungsgebäude), wie und mit welchen fachlichen Entscheidungen Sie schon in der Lph 2 Planungssicherheit schaffen, die Erstellung von Varianten im Entwurf vermeiden und allenfalls ...  > lesen

24.08.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Schenkungsteuer

Werterhöhung von GmbH-Anteilen kann Schenkungsteuer auslösen

Die verbilligte Übertragung von GmbH-Anteilen kann auch ohne Schenkungswillen Schenkungsteuer auslösen. Der BFH (23.9.25, II R 19/24) stellt klar, dass § 7 Abs. 8 S. 1 ErbStG einen eigenständigen Erwerbstatbestand bildet. Entscheidend ist nicht ein vertraglich vereinbarter wirtschaftlicher Stichtag, sondern der Zeitpunkt der zivilrechtlichen Wirksamkeit der Anteilsübertragung.  > lesen

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