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23.07.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Kommunikation

Die Rolle von Humor in der Zusammenarbeit der Krankenhausabteilung

Quartalsgespräch, später Nachmittag. Auf dem Tisch dieselben Zahlen wie in den Quartalen zuvor, am Tisch dieselben Rollen: Die ärztliche Leitung, ringt um Stellen, notwendige Investitionen in Medizintechnik und belegbare Betten, während die Geschäftsführung auf Erlöse und Kosten verweist. Die Choreografie ist bekannt, jeder Satz fast vorhersehbar, das Gespräch droht in gewohnten Ritualen zu erstarren. Dann macht jemand eine trockene Bemerkung über die Absurdität der Lage. Beide Seiten ...  > lesen

08.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Selbstanzeigeberatung

Entsperrt die 140.000-EUR-Grenze den Sperrgrund des § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 AO?

Der BGH hat entschieden, dass in den Fällen des § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a AO eine Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall i. S. d. § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Alt. 2 AO vorliegt, wenn die einer Personenmehrheit zuzurechnenden Einkünfte zugunsten der Feststellungsbeteiligten um mindestens 140.000 EUR abweichend von den tatsächlich erzielten Einkünften festgestellt sind (14.10.25, 1 StR 445/24, juris). Fraglich ist, wie sich diese Wertgrenze auf den Selbstanzeige-Sperrgrund des ... > lesen

08.09.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · HzV-Vertragsrecht/Vertragsarztrecht

Fehlabrechnung bei HzV: Krankenkasse kann Hausarzt nicht unmittelbar „belangen“

Nimmt ein Hausarzt an der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) teil und rechnet Leistungen, die diesem Selektivvertrag zuzuordnen sind, dennoch über die KV und damit im System des Kollektivvertrags ab, kann die Krankenkasse daraus nicht ohne Weiteres einen Zahlungsanspruch gegen den Arzt herleiten. Nach einer Entscheidung des Sozialgerichts (SG) München steht dem insbesondere das vertragsarztrechtliche Prinzip der getrennten Rechtskreise entgegen. Für Hausärztinnen und Hausärzte ist die ...  > lesen

31.08.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umstrukturierung

Holding mit Minderheitsbeteiligungen – Teil 2: Huckepackmodell – Gesamtplan oder Gestaltungsmissbrauch?

Im Kontext von Holdingstrukturen wird das sog. Huckepackmodell zuweilen als attraktives Gestaltungsmittel zur steuerneutralen Übertragung von Minderheitsbeteiligungen ins Feld geführt. Unsere dreiteilige Beitragsserie befasst sich mit ausgewählten steuerlichen Facetten, um dieses Strukturierungsmodell aus Sicht der Beratungspraxis kritisch zu reflektieren. Teil 1 (GStB 26, 276) widmete sich bereits der Umsetzung und ertragsteuerlichen Einordnung. Der zweite Teil stellt die steuerliche ...  > lesen

08.09.2026 · Downloads allgemein aus AA Arbeitsrecht aktiv · Arbeitsvertragsrecht · Arbeitsentgeld

Equal Pay, Boni, Vergütung

Für die Beratungspraxis wäre es verfehlt, bis zum Inkrafttreten eines Umsetzungsgesetzes zur Entgelttransparenzrichtlinie abzuwarten. Denn die Richtung ist eindeutig: Entgeltstrukturen und -unterschiede müssen künftig anhand objektiver, geschlechtsneutraler und überprüfbarer Kriterien erklärt werden können. Dabei geht es nicht nur um das Grundentgelt. Variable Vergütung, Zulagen, Sachleistungen, Dienstwagen, Aktien- und Beteiligungsprogramme, betriebliche Altersversorgung sowie die Voraussetzungen für den Zugang zu diesen Leistungen gehören ebenfalls zum Entgeltbegriff. Die Sonderausgabe zeigt auf, wie Sie Entgeltstrukturen sicher und transparent gestalten.  > lesen

01.09.2026 · Urteilsbesprechung aus Erbrecht effektiv · Familienheim

Neue BFH-Rechtsprechung zum Familienheimprivileg und die Folgen für die Praxis

Mit Urteil vom 17.06.26 hat der BFH entschieden, dass das Familienheimprivileg nicht nur für das Flurstück gewährt wird, auf welchem sich das Familienheim befindet, sondern dass es für die Auslegung des Grundstücksbegriffs auf das bewertungsrechtliche Kriterium der wirtschaftlichen Einheit ankomme. Eine solche kann sich auch über mehrere Flurstücke erstrecken. Des Weiteren konkretisiert der BFH die Reichweite der Bindungswirkung bei Feststellungsbescheiden hinsichtlich der gesonderten ...  > lesen

08.09.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · ABC der Abrechnung

„S“ – Schlafstörungen

Der Patient (64 Jahre) klagt bei seinem Hausarzt, dass er sich schon seit einigen Monaten morgens nicht mehr richtig ausgeschlafen fühlt, ohne dass er seinen Lebensstil und Lebensrhythmus verändert habe. Zudem habe er bemerkt, dass er bei Spaziergängen, vorwiegend wenn es bergauf geht, etwas schlechter Luft bekommt und immer wieder auch husten muss.  > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Krankenhausabrechnung

Medikamentenkosten übersteigen die Vergütung des Krankenhauses – was tun?

Was tun, wenn bei der Krankenhausbehandlung teure Medikamente eingesetzt werden müssen, die weder im Budget noch in den Vergütungsregelungen abgebildet sind? Mit dieser bekannten Frage hat sich das Bundessozialgericht (BSG) in zwei Entscheidungen am 28.01.2026 befasst (Az. B 1 KR 37/24 R und B 1 KR 9/25 R) und Lösungswege aufgezeigt.  > lesen

17.08.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Arzthaftung

Haftung für Pflegefehler – auch der Chefarzt trägt Verantwortung!

Pflegefehler kommen im klinischen Alltag naturgemäß immer wieder vor – nach dem Motto: „Wo gehobelt wird, fallen Späne“. Sie sind regelmäßig auch Anknüpfungspunkte für Haftungsklagen von Patientenseite. Was viele nicht wissen: Auch Chefärztinnen und Chefärzte stehen hier in der haftungsrechtlichen Verantwortung.  > lesen

08.09.2026 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Kindesunterhalt

Residenzmodell: So wird richtig gerechnet

Der BGH hat seine Rechtsprechung geändert, wie Kindesunterhalt berechnet wird. Die folgenden Beiträge veranschaulichen die Konsequenzen mit praktischen Tipps und Rechenbeispielen für Grundkonstellationen. Teil 1 behandelt das Residenzmodell. > lesen

01.09.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Nacherben-TV

Keine Nacherben-Testamentsvollstreckung durch bloße Auslegung einer allgemeinen Testamentsvollstreckung

Eine Testamentsvollstreckung (TV) zulasten der Nacherben (Nacherbentestamentsvollstreckung, § 2222 BGB) muss im Testament zumindest andeutungsweise zum Ausdruck kommen. Sie kann nicht allein aus der Anordnung einer allgemeinen Abwicklungsvollstreckung für den gesamten Nachlass oder einer Dauervollstreckung zugunsten der nicht befreiten Vorerbin hergeleitet werden. Dies hat das OLG Stuttgart entschieden und sich dabei auch zu weiteren Rechtswirkungen geäußert.  > lesen

24.03.2026 · Sonderausgaben aus PStR Praxis Steuerstrafrecht · Downloads · Ermittlungs- und Steuerstrafverfahren

BGH setzt Wertgrenze für das große Ausmaß - Gewinnfeststellungsfälle neu bewertet

Diese Sonderausgabe erläutert zwei grundsätzliche Entscheidungen des BGH und arbeitet Kritikpunkte an diesen heraus. Dabei beleuchtet sie sowohl die Genese der Rechtsprechung zur Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Feststellungsbescheiden als auch die Konsequenzen für die Praxis der Verteidigung in Steuerstrafsachen sowie die präventive Tätigkeit bei der Erstellung von Selbstanzeigen.  > lesen

02.07.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Berufsrecht

Ausländische Ärzte in Deutschland –
Berufserlaubnis, Approbation und Prüfungen

Deutschland ist seit Jahren auf ausländische Ärztinnen und Ärzte angewiesen. Gleichzeitig gehört der Arztberuf zu den streng regulierten Berufen. Wer im Ausland Medizin studiert hat und in Deutschland arbeiten möchte, benötigt grundsätzlich entweder eine Approbation oder zumindest eine Berufserlaubnis. Die rechtlichen Grundlagen finden sich vor allem in der Bundesärzteordnung (BÄO) und in der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO).  > lesen

10.06.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Wahlleistungsvereinbarung

Nachträglicher Einwand wegen Formfehler berechtigt nicht zur Zahlungsverweigerung

Hin und wieder bleiben in Wahlleistungsvereinbarungen einige formelle Anforderungen unberücksichtigt (z. B. Schriftform). Auf dem Papier ist die Vereinbarung dann unwirksam. Wenn sich ein Patient über längere Zeit auf Basis einer solchen „unwirksamen“ Wahlleistungsvereinbarung behandeln lässt, aber den Formfehler nicht beanstandet und wenn ihm die Tragweite der eingegangenen Zahlungsverpflichtung klar ist, kann er sich nachträglich nicht auf den Formfehler berufen und die Zahlung ...  > lesen

31.08.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Kfz-Kosten/Betriebs-Pkw

Steuergestaltung: Stille Reserven des
Betriebs-Pkw der Besteuerung entziehen

Verkaufen Sie Ihren Betriebs-Pkw, unterliegt der Erlös in voller Höhe der Besteuerung. Ein Vorschaltmodell kann diese Belastung vermeiden und weitere steuerliche Vorteile bringen. Der Beitrag zeigt, wie das Modell funktioniert und worauf Kanzleiinhaber bei Mietvertrag, Umsatzsteuer und wirtschaftlichem Eigentum achten müssen.  > lesen

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