21.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Selbstanzeigeberatung
Der BGH hat entschieden, dass in den Fällen des § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a AO eine Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall i. S. d. § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Alt. 2 AO vorliegt, wenn die einer Personenmehrheit zuzurechnenden Einkünfte zugunsten der Feststellungsbeteiligten um mindestens 140.000 EUR abweichend von den tatsächlich erzielten Einkünften festgestellt sind (14.10.25, 1 StR 445/24, juris). Fraglich ist, wie sich diese Wertgrenze auf den Selbstanzeige-Sperrgrund des ...
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28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Betriebsstätten
Mit dem finalen BMF-Schreiben vom 18.6.26 (IV B 2 - S 1301/01410/007/264, BStBl I 26, 907) liegen erstmals seit mehr als 25 Jahren umfassende neue Verwaltungsgrundsätze zum Betriebsstättenbegriff vor. Nachdem Teil 1 den innerstaatlichen Betriebsstättenbegriff und Teil 2 ausgewählte Praxisfälle behandelt haben (s. PIStB 26, 237 und 266), steht im dritten und letzten Teil das Abkommensrecht im Mittelpunkt. Neben dem Verhältnis von nationalem und abkommensrechtlichem Betriebsstättenbegriff ...
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15.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Familienstiftung
Laufend werden neue Familienstiftungen errichtet – vor allem zur Regelung der Vermögensnachfolge und zur Minimierung erbrechtlicher Risiken. Aber auch steuerliche Privilegien stehen häufig im Vordergrund. Weil Familienstiftungen daneben typischerweise den Stifter und dessen Angehörige finanziell unterstützen, stellt sich in der Praxis eine ganz entscheidende Frage: Wann und wie unterliegen Leistungen der Stiftung an die Destinatäre der Besteuerung?
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08.07.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Änderungen im StVG zum 1.7.26
Durch das „Fünfte Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ vom 12.5.26 (BGBl. I 2026, Nr. 142) ist erneut das StVG geändert worden. Die Änderungen gehen zurück auf einen Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 7.1.26 (BT-Drs. 21/3505), zu dem der Bundesrat Stellung genommen (vgl. BT-Drs. 21/3505, S. 54) und die Bundesregierung eine Gegenäußerung (BT-Drs. 21/3505, S. 67) abgegeben hat. In dem schließlich verabschiedeten ...
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24.03.2026 ·
Sonderausgaben aus PStR Praxis Steuerstrafrecht · Downloads · Ermittlungs- und Steuerstrafverfahren
Diese Sonderausgabe erläutert zwei grundsätzliche Entscheidungen des BGH und arbeitet Kritikpunkte an diesen heraus. Dabei beleuchtet sie sowohl die Genese der Rechtsprechung zur Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Feststellungsbescheiden als auch die Konsequenzen für die Praxis der Verteidigung in Steuerstrafsachen sowie die präventive Tätigkeit bei der Erstellung von Selbstanzeigen.
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28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Altersvorsorgereformgesetz
Mit dem Altersvorsorgereformgesetz erhält die staatlich geförderte private Altersvorsorge ab 2027 ihr bislang größtes Update seit Einführung der Riester-Rente. Auch für selbstständige Physiotherapeuten ergeben sich neue Möglichkeiten: Während rentenversicherungspflichtige Praxisinhaber bereits bisher förderberechtigt waren, können andere erstmals von der staatlichen Förderung profitieren. Zugleich werden die Zulagen erhöht und neue Anlageformen ermöglicht.
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31.08.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Kfz-Kosten/Betriebs-Pkw
Verkaufen Sie Ihren Betriebs-Pkw, unterliegt der Erlös in voller Höhe der Besteuerung. Ein Vorschaltmodell kann diese Belastung vermeiden und weitere steuerliche Vorteile bringen. Der Beitrag zeigt, wie das Modell funktioniert und worauf Kanzleiinhaber bei Mietvertrag, Umsatzsteuer und wirtschaftlichem Eigentum achten müssen.
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10.04.2025 ·
Sonderausgaben aus PU Praxis Unternehmensnachfolge · Downloads · Nachfolgeberatung
Nachlassverbindlichkeiten spielen eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der Erbschaftsteuer, indem sie den steuerpflichtigen Erwerb mindern, sofern sie gemäß § 10 Abs. 3 bis 9 ErbStG abzugsfähig sind. Diese Thematik wirft immer wieder praxisrelevante Fragen auf und ist häufig Gegenstand finanzgerichtlicher Entscheidungen. Es wird aufseiten der Steuerpflichtigen bei der Ermittlung der Nachlassverbindlichkeiten viel Fantasie entwickelt, entsprechend hoch ist die Quote streitbehafteter Fälle. Die Fülle an Urteilen durch Finanzgerichte oder BFH zeigen beeindruckend die Dynamik auf, die in diesem Thema steckt. Allein in den letzten vier Jahren ist eine Fülle an Urteilen ergangen, die für den Steuerbürger tendenziell eher eine positive Entwicklung aufzeigen. Auf jeden Fall bietet das Regelwerk eine Reihe an Möglichkeiten, den steuerpflichtigen Erwerb durch den Ansatz von Nachlassverbindlichkeiten bzw. Kosten des Erwerbs zu reduzieren. Die Sonderausgabe gibt einen Überblick über die aktuellen Grundsätze und relevanten Aspekte für die Praxis.
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28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Aufdeckung stiller Reserven
In den Musterfällen 1 bis 5 (s. Teil 1, PIStB 26, 274) wurde gezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Verlegung des Ortes der Geschäftsleitung eine Entstrickungsbesteuerung nach § 17 Abs. 5 EStG auslösen kann. Entscheidend ist dabei, ob durch die Verlagerung das deutsche Besteuerungsrecht an den stillen Reserven der Beteiligung tatsächlich beschränkt oder ausgeschlossen wird. § 17 Abs. 5 EStG erfasst neben der Verlegung der Geschäftsleitung auch die Verlegung des Sitzes einer ...
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28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Der praktische Fall
Die Internationalisierung von Start- und Scale-ups erfolgt häufig über operative Einzelentscheidungen, etwa die Einstellung von Mitarbeitern im Ausland, die Wohnsitzverlagerung eines Gründungsgesellschafters oder den Einsatz von Employer-of-Record-Dienstleistern (EoR). Steuerlich bergen solche Maßnahmen erhebliche Betriebsstättenrisiken. Denn eine ausländische Betriebsstätte entsteht allein aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse – ohne Gründungsakt, Registereintragung oder ...
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21.10.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Basics der Abrechnung
Obwohl in allen drei Gebührenordnungen (EBM, GOÄ, UV-GOÄ) Leistungen enthalten sind, die nur in bestimmten, vorgegebenen Altersgruppen abrechenbar sind, findet sich nur im EBM eine eindeutige Definition dieser Altersgruppen. In den beiden anderen Gebührenordnungen (GOÄ und UV-GOÄ) sind entsprechende Definitionen nicht zu finden. Deshalb ist es gängige Praxis geworden, ersatzweise auf die Vorgaben in den Allgemeinen Bestimmungen des EBM zurückzugreifen.
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20.10.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Rechtsmittel
Es ist allgemein üblich, dass in Wohnraummietverträgen vereinbart wird, dass der Mieter Betriebskosten trägt (§ 556 Abs. 1 S. 1 BGB) und darauf Vorauszahlungen leistet (§ 556 Abs. 2 S. 1 Alt. 2 BGB), über die der Vermieter jährlich abrechnen muss (§ 556 Abs. 3 S. 1 Hs. 1 BGB). Die vom Vermieter zu erteilende Abrechnung erstreckt sich auf die Vorlage von Belegen, soweit sie erteilt zu werden pflegen (§ 259 Abs. 1 BGB). Die Belegeinsicht soll dem Mieter nicht nur das ...
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07.10.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Liquidität
Die Bauhandwerkersicherung in § 650f Abs. 1 BGB ist ein Honorarsicherungsinstrument, das sowohl gegenüber schwierigen Auftraggebern als auch in unsicheren Zeiten wertvolle Dienste leisten kann. Dass sie auch von den planenden Berufen „entdeckt“ worden ist, zeigt u. a. die Tatsache, dass viele „Planerfälle“ vor Gericht landen; im September 2026 zuletzt vor dem OLG Stuttgart. Anlass genug für PBP, Sie noch einmal mit dem Grundgedanken der Bauhandwerkersicherung und den jüngsten zehn ...
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25.09.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · AGG
In Paris wurden weibliche ArbN des Eiffelturms bei einem Besuch einer hinduistischen Delegation von ihren regulären Positionen abgezogen. Der anschließende Streik führte zur Schließung des Eiffelturms. Darf ein ArbG Beschäftigte aufgrund des Geschlechts umsetzen oder aus sichtbaren Arbeitsbereichen entfernen, um religiösen oder kulturellen Erwartungen von Kunden bzw. Besuchern zu entsprechen?
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28.10.2026 · Nachricht aus Versicherung und Recht kompakt · Prozessrecht
Ein Rechtsmittelführer darf nicht (mehr) darauf vertrauen, dass ein von ihm bei der Post in Form eines Standardbriefs aufgegebenes Schriftstück bereits am folgenden Werktag rechtzeitig bei Gericht eingeht.
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