14.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Erbschaft- und Schenkungsteuer
Bei der Unternehmensnachfolge werden oft noch zu Lebzeiten Anteile an Kapitalgesellschaften auf die nächste Generation übertragen. Häufig sind dann sowohl die übertragende als auch die Erwerbergeneration, z. B. Eltern und ihre Kinder, an der Gesellschaft beteiligt. Kommt es zu disquotalen Einlagen der Eltern (z. B. Grundstücke, Unternehmensanteile) in die Gesellschaft, profitieren auch die Kinder durch eine Wertsteigerung ihrer Anteile. PU analysiert die Behandlung disquotaler Einlagen ...
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14.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Entschärfung von Pflichtteilsansprüchen
Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche sind ein strukturelles Risiko in der Unternehmens- und Stiftungsnachfolge. Ohne proaktive Steuerung drohen im Erbfall existenzgefährdende Liquiditätsabflüsse, Covenant-Brüche und strategische Kontrollverluste. Zur Risikominimierung eignen sich Pflichtteilsverzicht und lebzeitige Vermögensallokation über gesellschaftsrechtliche Strukturen bis zu internationalen Gestaltungen (Österreich, Schweiz, Liechtenstein).
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17.04.2025 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Familienverträge
Ein häufiges Dilemma im Alter ist die geringe Rente. Ist ein Vermietungsobjekt vorhanden, sorgen Mieterträge zwar für Liquidität. Allerdings macht das Objekt Arbeit, und deshalb soll es oft auf die nächste Generation übertragen werden. Doch wie, ohne dabei die Einnahmen zu verlieren? Eine Möglichkeit ist, die Immobilie gegen eine Versorgungsleistung zu übertragen. Erfahren Sie nachfolgend anhand eines Musterfalls, welche steuerlichen Folgen sich dabei für beide Parteien ergeben.
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17.04.2025 · Fachbeitrag aus Einspruch aktuell · Erledigte Verfahren
Der BFH hat diese Woche seine Leitsatzentscheidungen bekannt gegeben. Hingewiesen sei vor allem auf den Werbungskostenabzug bei Umzug des Steuerpflichtigen wegen Einrichtung eines Arbeitszimmers.
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27.01.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Honorargestaltung
Ein GU-Zuschlag ist nicht Bestandteil der anrechenbaren Kosten. Er
erhöht das Planerhonorar nicht. Das hat das OLG Düsseldorf entschieden und damit ein anderslautendes Urteil des LG Krefeld (PBP 04/2025,
Seite 4, Abruf-Nr. 50348168) kassiert. Da das Thema sehr komplex sein kann und vom OLG nur eine von vielen möglichen Fallkonstellationen entschieden wurde, geht PBP auf das Thema ausführlicher ein.
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14.10.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · §§ 64 ff. AO
In einem steuerlichen Einzelfall hatte das Finanzministerium Schleswig-Holstein über die Frage der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beurteilung der Vermietung von Sportstätten auf kurze Dauer durch eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) an die Nutzenden der Sportstätten, die nicht Gesellschafter der gGmbH sind, zu entscheiden.
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06.10.2025 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Markenrecht
Wer kennt es nicht: das verkehrsrote gotische „Apotheken-A“ mit dem weißen Arzneikelch und der weißen Schlange auf weißem Grund? Weitaus weniger verbreitet als dieses beliebte Werbebild sind jedoch die Kenntnisse darüber, wer das „Apotheken-A“ überhaupt nutzen darf und welche Regeln es im Umgang mit der Kollektivmarke „Apotheken-A“ zu beachten gilt. AH erläutert die wichtigsten Vorschriften, damit Sie nicht in eine Falle tappen.
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21.10.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 6e EStG
Die rückwirkende Anwendung von § 6e EStG auf Wirtschaftsjahre, die vor dem 18.12.19 enden (§ 52 Abs. 14a EStG), verstößt nicht gegen das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot.
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17.04.2025 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Werbungskosten
Reisekosten stellen oft die höchsten steuerlich abzugsfähigen Werbungskosten von Arbeitnehmern dar – und Arbeitgeber können sie auch steuer- und beitragsfrei erstatten. Doch wann genau liegen Reisekosten vor und wie ermitteln sich die Abzugs- und Erstattungsbestandteile konkret? Diesen Fragen geht SSP in einer Beitragsserie auf den Grund. Teil 4 betrachtet, wann Übernachtungskosten abzugsfähig sind und welche Besonderheiten bei der Erstattung gelten.
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24.03.2025 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt · Modernisierung
Das Mietrechtsanpassungsgesetz vom 18.12.18 (BT-Drucksache 19/4672) hat eine vorvertragliche Auskunftspflicht des Vermieters auf Wohnungsmärkten eingeführt, die in den Anwendungsbereich einer wirksamen Gebietsverordnung nach § 556d Abs. 2 BGB fallen. Nachdem der BGH bereits über den Umfang der Auskunftspflicht nach § 556g Abs. 1a S. 1 Nr. 1 BGB bei der Angabe der Vormiete entschieden hat (BGH 29.11.23, VIII ZR 75/23, MK 25, 5), musste er sich nun auch über den Umfang dieser Pflicht ...
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17.04.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerhinterziehung
Neben steuerfreien oder pauschal besteuerten Arbeitgeberleistungen gibt es auch viele Leistungen und Sachbezüge die Arbeitnehmer, wenn sie sie von ihren Arbeitgebern erhalten, lohnversteuern müssen. Wenn diese Lohnversteuerung unterbleibt, kann dies neben der späteren Nachversteuerung aufgrund einer Lohnsteuerprüfung u. U. auch dazu führen, dass ein Strafverfahren eingeleitet wird. Eine Besonderheit ist dabei, dass Lohnsteuer auf die Lohnsteuer erhoben wird.
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14.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs
Bei einem zeitlichen Auseinanderfallen von sog. Signing (Vetragsabschluss) und Closing (Anteilsübergang) kann nach dem Wortlaut von § 1 Abs. 2b und Abs. 3 GrEStG Grunderwerbsteuer zweimal entstehen. Die Finanzverwaltung geht davon aus, dass nach dem Einleitungssatz des § 1 Abs. 3 GrEStG ein Vorrang des Tatbestands des § 1 Abs. 2b GrEStG gegenüber einer Besteuerung nach § 1 Abs. 3 GrEStG nur besteht, soweit die Verwirklichung des § 1 Abs. 3 Nr. 2 oder 4 GrEStG gleichzeitig ...
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17.04.2025 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Kaufrecht
In VA 24, 134 haben wir ein Urteil des LG Münster vorgestellt (Wohnmobilverkauf Unternehmer an Verbraucher auf einem Wohnmobilstellplatz in dem Verkaufsobjekt), das nun vom OLG Hamm in der Berufung bestätigt wurde: Wenn der Verkäufer behauptet, er habe keine Geschäftsräume, verkauft er immer außerhalb von Geschäftsräumen.
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22.01.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · GOÄ-Reform/Gesetzgebung
„Kinderzuschläge“ werden im Reformentwurf zur GOÄ (im Folgenden GOÄ-E, gesamter Entwurf bei der BÄK online unter iww.de/s15007 ) völlig neu geordnet und strukturiert. Diese Zuschläge sind den jeweiligen Leistungen in den einzelnen Gebührenordnungsabschnitten der GOÄ-E zugeordnet. Bisher stehen der Zuschlag K1 für Beratungen und Untersuchungen (Nrn. 1, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 GOÄ) zur Verfügung und K2 für Visiten, Besuche etc . (Nrn. 45 bis 62 GOÄ).
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20.01.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Mandatspraxis
Zögern Mandanten wegen hoher Kosten vor einem Rechtsstreit, müssen Anwälte darauf hinweisen, dass Prozessfinanzierer beauftragt werden können. Häufig wird dies nicht beachtet, obwohl Anwälte ihre Hinweispflicht leicht erfüllen können, indem sie ihre Kanzleidokumente anpassen. Mit Prozessfinanzierung haben sich jüngst auch zwei OLG-Entscheidungen beschäftigt, die Sie kennen sollten.
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