13.08.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Betriebsausgabe
Die Finanzverwaltung erkennt die Umsatzsteuer für die letzte Umsatzsteuervoranmeldung 2014 bei Einnahmen-Überschussrechnern nicht als Betriebsausgabe des Jahres 2014 an. Das liegt daran, dass die Umsatzsteuerzahlung erst am 12. Januar 2015 – außerhalb des Zehn-Tageszeitraums – fällig war und damit wirtschaftlich nicht mehr zum Kalenderjahr 2014 gerechnet werden darf. Darauf hat die OFD Nordrhein-Westfalen verwiesen.
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13.08.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Außergewöhnliche Belastung
Entstehen Ihnen Aufwendungen für ärztlich verordnete Arzneimittel im Sinne von § 2 Arzneimittelgesetz (AMG), unterliegen diese Aufwendungen nicht dem Abzugsverbot des § 33 Abs. 2 S. 3 EStG. Das hat der BFH entschieden. Er hat Ihnen damit ein Hintertürchen eröffnet, wie Sie das gesetzlich normierte Abzugsverbot für Diätlebensmittel umgehen und Aufwendungen für eine Diätverpflegung doch als außergewöhnliche Belastung absetzen.
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13.08.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Lohnsteuer
29.787 Arbeitnehmer im Bundesgebiet sind von einer Steuerpanne in der Gehaltsabrechnung für den Monat Juli betroffen und müssen jetzt aktiv werden, um die Lohnsteuer zu berichtigen. Schuld war ein Systemfehler in den Lohnsteuertabellen der Finanzverwaltung. Er führte dazu, dass Betroffene rückwirkend zum 1. Januar 2015 von der Steuerklasse III in die Steuerklasse I eingestuft worden sind. Ein deutlich geringeres Juli-Gehalt oder sogar Steuerforderungen waren die Folge.
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07.08.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Außergewöhnliche Belastung
Auch das FG Münster bezweifelt, dass die seit 2013 geltende Regelung, wonach Scheidungsprozesskosten nur noch in Ausnahmefällen als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig sind, rechtlich unantastbar ist. Es hat daher im konkreten Fall zugunsten einer Steuerzahlerin entschieden und die Aussetzung der Vollziehung des Steuerbescheids gewährt.
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23.07.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Kapitalvermögen
Kapitalanleger, die vor Einführung der Abgeltungsteuer Vorabverwaltungsgebühren bezahlt haben, können diese in voller Höhe als Werbungskosten aus Kapitalvermögen geltend machen. Das hat der BFH entschieden Für ihn liegt selbst dann keine missbräuchliche Gestaltung nach § 42 AO vor, wenn die Vorabverwaltungsgebühr einzig und alleine darauf abzielte, letztmals hohe Werbungskosten aus Kapitalvermögen zu generieren.
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23.07.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Steuerticker
Im „Steuerticker“ bieten wir Ihnen weitere wichtige steuerliche Trends, Urteile, Verwaltungsanweisungen und BMF-Schreiben im Überblick.
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23.07.2015 · Fachbeitrag aus SSP · GmbH
Im Bundessteuerblatt (BStBl) sind zwei ältere BFH-Urteile veröffentlicht worden, die für Kapitalgesellschaften und deren Geschäftsführer unangenehme Auswirkungen haben dürften: Beide Male geht es um die Folgen, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) für die GmbH weiterarbeitet, nachdem er das gesetzliche Rentenalter erreicht hat. Für den Fiskus liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) vor, wenn die Betriebsrente nicht um die fortlaufenden Gehaltszahlungen gekürzt wird.
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23.07.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Umgang mit dem Finanzamt
Bearbeiten Sie aktuell die Einkommensteuererklärung 2014 und stoßen dabei auf Ausgaben oder Verluste, die Sie dem Finanzamt in einer Vorjahreserklärung versehentlich nicht mitgeteilt haben? Dann können Sie einen Antrag auf Änderung des Steuerbescheids zu Ihren Gunsten aufgrund neuer Tatsachen stellen. Ihre Chancen auf einen Änderungsbescheid steigen, wenn sich der Fehler in einer elektronischen Steuererklärung befand.
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23.07.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Erbschaftsteuer
Vererben Eltern ihrem Kind im Todesfall ihr Eigenheim, muss das Kind Erbschaftsteuer zahlen, wenn der Wert der Immobilie den persönlichen Freibetrag des Kindes von 400.000 Euro überschreitet. Eine Ausnahme gilt nur, wenn der Erbe die Immobilie selbst bezieht. Dann bleibt die Erbschaft steuerfrei. Um von dieser Ausnahmeregelung profitieren zu können, sollten Betroffene aber auch die Stolperfallen kennen, die schon vielen Erben zum Verhängnis geworden sind.
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23.07.2015 · Fachbeitrag aus SSP · Steueränderungen 2015
Am 10. Juli 2015 hat der Bundesrat dem „Gesetz zum Abbau der kalten Progression und zur Anpassung von Familienleistungen“ zugestimmt (Abruf-Nr. 144966 ). Erfahren Sie, welche Steueränderungen sich daraus für das Steuerjahr 2015 und Folgejahre ergeben.
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