02.02.2022 · Nachricht aus SSP · Weiterbildung
Können Umschulungskosten eines Steuerzahlers auch dann Werbungskosten sein, wenn er die Voraussetzungen in § 9 Abs. 6 EStG nicht erfüllt, weil er über keine abgeschlossene Ausbildung verfügt, sondern sein Geld mit einer selbstständigen Tätigkeit verdient hat? Mit dieser Frage muss sich der BFH im Revisionsverfahren mit dem Az. VI R 22/21 auseinandersetzen.
> lesen
01.02.2022 · Nachricht aus SSP · Doppelter Haushalt
Unterhalten Sie einen doppelten Haushalt und müssen Sie am Ort der ersten Tätigkeitsstätte Zweitwohnungsteuer zahlen, so zählt diese nicht zu den Unterkunftskosten i. S. v. § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 4 EStG. Die Zweitwohnungsteuer wird nicht in die 1.000-Euro-Werbungskosten-Grenze eingerechnet. Sie ist separat als Werbungskosten abziehbar. Diese steuerzahlerfreundliche Auffassung vertritt das FG München. Letztlich entscheiden wird aber der BFH.
> lesen
27.01.2022 · Nachricht aus SSP · Schenkungsteuer
Regeln zukünftige Eheleute die Rechtsfolgen ihrer Eheschließung umfassend individuell und sehen sie für den Fall der Beendigung der Ehe Zahlungen eines Ehepartners in einer bestimmten Höhe vor, die erst zum Zeitpunkt der Ehescheidung zu leisten sind („Bedarfsabfindung“), liegt keine schenkungsteuerpflichtige freigebige Zuwendung vor. Das hat der BFH dem Finanzamt und dem FG Münster ins Stammbuch geschrieben.
> lesen
27.01.2022 · Nachricht aus SSP · Kinderbetreuung
Der Abzug von Sonderausgaben setzt Aufwendungen voraus, durch die der Steuerzahler tatsächlich und endgültig wirtschaftlich belastet wird. Deswegen ist der Sonderausgabenabzug für Kinderbetreuungskosten um Zuschüsse zu kürzen, die der Arbeitgeber leistet. Das hat der BFH jetzt auch für Arbeitgeberzuschüsse zur vorschulischen Kinderbetreuung entschieden und damit eine Entscheidung des FG Köln bestätigt.
> lesen
26.01.2022 · Fachbeitrag aus SSP · Umgang mit dem Finanzamt
Versäumen Sie die Zahlungsfrist beim Finanzamt, werden Sie dafür hart bestraft. Es droht nicht nur die Zwangsvollstreckung, sondern das Finanzamt fordert auch für jeden angefangenen Monat der verspäteten Zahlung einen Säumniszuschlag von einem Prozent der rückständigen Steuer – also zwölf Prozent pro Jahr! Angesichts der verfassungswidrigen Höhe der Verzinsung nach §§ 233a, 238 AO mit 0,5 Prozent pro Monat stellt sich die Frage, ob Sie gegen diese Strafforderung vorgehen können ...
> lesen
26.01.2022 · Fachbeitrag aus SSP · Steuerticker
Der „Steuerticker“ bietet Ihnen einen Überblick über wichtige steuerliche Trends, Urteile, Verwaltungsanweisungen und BMF-Schreiben.
> lesen
26.01.2022 · Fachbeitrag aus SSP · Steuergestaltung
Seit dem 01.01.2022 können viele Personengesellschaften auf Antrag wie eine Kapitalgesellschaft besteuert werden. Das regelt das „Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts“ (KöMoG). SSP nimmt das zum Anlass, einmal zu untersuchen, wie Gesellschafter in der Personen- und in der Kapitalgesellschaft besteuert werden. Da tun sich – im Unterschied zur Gesellschaftsbesteuerung – nämlich fundamentalere Unterschiede auf, die die Rechtsformwahl beeinflussen können. Teil 1 nimmt ...
> lesen
26.01.2022 · Fachbeitrag aus SSP · Lehrvideo 18
Obwohl es kein „Jahressteuergesetz 2021 bzw. 2022“ gegeben hat, sind „dem KöMoG, AbzStEntlG, Fondsstandortgesetz und weiteren Gesetzen sei Dank“ zum 01.01.2022 doch eine ganze Reihe steuerlicher Regelungen neu geschaffen oder geändert worden. SSP verschafft Ihnen in diesem „XXL-Video“ in 28 Minuten den Durchblick.
> lesen
26.01.2022 · Nachricht aus SSP · Schenkungsteuer
Ein Leser fragt: Ehemann und Ehefrau besitzen Grundstücke im alleinigen Vermögen. Um die erbschaftsteuerlichen Freibeträge bei Weitergabe an die Kinder optimal nutzen zu können, wäre es von Vorteil, wenn sämtliche Grundstücke jedem Ehepartner zur Hälfte gehören würden. Geplant ist ein Grundstückstausch der ideellen Hälften. Werden die Freibeträge von 500.000 Euro voll belastet oder ist nur die Differenz zwischen dem Wert der Grundstücke des Ehemanns zum Grundstückswert der Frau ...
> lesen
26.01.2022 · Nachricht aus SSP · Umsatzsteuer
In Deutschland gibt es rund 125.000 Architektur- und Ingenieurbüros. Den meisten davon ist wohl schon mal ein Auftrag vorzeitig gekündigt worden. Der BFH hat sich jetzt damit befasst, wie die beiden Vergütungsbestandteile (Honorar für erbrachte und Honorar für kündigungsbedingt nicht mehr erbrachte Leistungen) umsatzsteuerlich zu behandeln sind.
> lesen