15.02.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Betriebsprüfung
Schon während laufenden Betriebsprüfungen werden auf sich abzeichnende Steuerschulden vorab Zahlungen geleistet, um den Zinslauf des § 233a AO zu stoppen. Obwohl diese Zahlungen bei der Festsetzung von Nachzahlungszinsen nicht berücksichtigt werden, sind zu hoch festgesetzte Zinsen im Erhebungsverfahren zu erlassen. Nach einem aktuellen Urteil des BFH ist für die Ermittlung der vollen Monate i.S. des § 238 Abs. 1 S. 2 AO – abweichend von der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung ...
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06.02.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Betriebsprüfung
Betriebsprüfungen sind für den Mandanten immer eine zeitliche und monetäre Belastung, die die Ausübung der eigentlichen Tätigkeit erheblich stören können. Dies gilt umso mehr, soweit KMU dauerhaft geprüft werden. Hier war strittig, ob das FA berechtigt war, beim Kläger eine zweite Anschlussprüfung anzuordnen und damit neun Jahre im Anschluss zu prüfen.
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05.01.2018 · Fachbeitrag aus PStR · Zollkodex der EU
Mit Beschluss vom 9.8.17 hat das FG Düsseldorf dem EuGH die Frage vorgelegt, ob es mit europäischem Recht vereinbar ist, dass Zollbehörden Unternehmen zur Mitteilung von Steuerdaten der Mitglieder ihrer Aufsichtsräte und Angestellten auffordern. Hintergrund ist, dass die Zollverwaltung Unternehmen, denen bislang zollrechtliche Vereinfachungen gewährt wurden, nach Inkrafttreten des Zollkodex der EU (UZK) zum 1.5.16 neu bewerten muss. Hierzu müssen die Zollbehörden nach Art. 39 UZK und ...
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27.10.2017 · Fachbeitrag aus PStR · Selbstanzeigenberatung
Grundsätzlich bestehen für Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Stellen keine behördlichen Beschränkungen im in- und ausländischen Zahlungsverkehr. Aufgrund des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und der zugehörigen Verordnung (AWV) sind jedoch eine Vielzahl von bußgeldbewährten Meldevorschriften im Außenwirtschaftsverkehr zu beachten. Diese wurden zuletzt mit Inkrafttreten des AWG in seiner aktuellen Fassung vom 6.6.13 (BGBl I 13, 1482) verschärft.
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22.07.2017 · Fachbeitrag aus PStR · Betriebsprüfung
Das FG Münster hat entschieden, dass grundsätzlich jedes PC-gestützte Kassensystem als manipulierbar gilt. Können Programmierprotokolle nicht vorlegt werden, stellt dies einen erheblichen Mangel dar, welcher nach Ansicht des FG auch ohne weitere stichhaltige Verprobungen durch den Prüfer zu erheblichen Hinzuschätzungen berechtigt.
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18.08.2017 · Fachbeitrag aus PStR · Informationsaustausch
Im Rahmen eines Antrags auf einstweilige Anordnung hatte das FG Köln zu klären, ob die Groß- und Konzernbetriebsprüfung eine bilaterale Prüfung im Bereich der direkten Steuern durchführen darf oder ob das Steuergeheimnis dem entgegensteht.
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08.05.2017 · Fachbeitrag aus PStR · Betriebsprüfung
Mit Beschluss vom 11.1.17 hat der BFH bestätigt, dass die 30/70-Methode als Kalkulationsmethode für Speiseumsätze angewendet werden darf. Dabei kann auch eine lediglich für einen Teil des Prüfungszeitraums durchgeführte Kalkulation ohne Weiteres auf die übrigen Prüfungsjahre übertragen werden. Einfallstor für die Verwerfung der Buchführung und der sich anschließenden Nachkalkulationen war wieder einmal eine Kassenführung, welche schon aufgrund fehlender Organisationsunterlagen zu ...
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14.03.2017 · Fachbeitrag aus PStR · Betriebsprüfung
Manipuliert ein Mandant sein Kassensystem, ist diesem in den meisten Fällen nicht bewusst, ob und welche Spuren er hierbei hinterlässt. Werden Manipulationen durch eine Betriebsprüfung aufgedeckt, drohen hohe Hinzuschätzungen. Derartige Prüfungen werden meist durch tatsächliche Verständigungen abgeschlossen.
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08.11.2016 · Fachbeitrag aus PStR · Selbstanzeigenberatung
Werden dem Finanzamt nach bestandskräftig durchgeführter Einkommensteuerfestsetzung bisher nicht erklärte, dem inländischen Steuerabzug unterworfene Kapitalerträge bekannt, ist zu prüfen, ob eine Berücksichtigung von Anrechnungsbeträgen noch möglich ist. Insbesondere in Fällen, in denen die Berücksichtigung der KapESt insgesamt zu einer Erstattung führt, ist eine genaue Prüfung angezeigt.
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18.10.2016 · Fachbeitrag aus PStR · Betriebsprüfung
Die Softwaremanipulationen elektronischer Kassensysteme sind der Finanzverwaltung seit Langem ein Dorn im Auge. Die gesetzlichen Vorschriften sollen daher dem technischen Fortschritt angepasst und deren Einhaltung verschärft überprüft werden. Vielen Mandanten sind dabei Umfang, Art und Dauer der Aufbewahrung der im Rahmen der Verwendung elektronischer Kassensysteme produzierter Daten und Unterlagen nicht hinreichend bekannt. Dabei gehört die Qualifizierung steuerlich relevanter Daten zu den ...
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