19.01.2026 · Fachbeitrag aus PStR · Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen, während uns die Wintermüdigkeit noch in den Knochen steckt, schreitet 2026 voran. In diesem Jahr soll die DAC8
(EU-Richtlinie 2023/2226) umgesetzt werden, um Steuervermeidung und Intransparenz in Europa einzudämmen. Hehre Ziele! Wer könnte da widersprechen? In Deutschland soll das Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG) Abhilfe schaffen. Die Richtlinie schreibt eine Umsetzung bis zum 31.12.25 vor (BT-Drs. 21/1937). Das hat der Gesetzgeber gerade so ...
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19.01.2026 · Nachricht aus PStR · Gesetzgebung
Die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD hat im Koalitionsvertrag 2025 (Koalitionsvertrag 2025 zwischen CDU, CSU und SPD – Verantwortung für Deutschland, 21. Legislaturperiode [9.4.25]) strafrechtlich relevante Vorhaben angekündigt: Bekämpfung der Steuerhinterziehung, Reformen der StPO, Verschärfungen im Waffenrecht und Ausbau des Schutzes vor sexueller Belästigung im öffentlichen Raum. Der Beitrag konzentriert sich auf Steuerstrafrecht, Strafprozessrecht, Waffenrecht/Extremismus sowie ...
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14.01.2026 · Fachbeitrag aus PStR · Außenwirtschaftsrecht
Mit dem Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1226 (BT-Drs. 21/2508) sowie der Stellungnahme des Bundesrats und der Gegenäußerung der Bundesregierung (BT-Drs. 21/3205) wird das deutsche Sanktionsstrafrecht grundlegend neu ausgerichtet. Ziel ist nicht nur eine formale Umsetzung europäischer Vorgaben, sondern eine spürbare Verschärfung der strafrechtlichen Durchsetzung von EU-Sanktionen.
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12.01.2026 · Nachricht aus PStR · Literaturtipps
Damit Sie in der Informationsflut nicht untergehen, zeigt die folgende Übersicht, was wirklich lesenswert für Ihre Mandatsbearbeitung ist.
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12.01.2026 · Nachricht aus PStR · FG München
Das FG München hat – im Wege einer wertenden Gesamtbetrachtung – entschieden, dass eine sog. Goldfinger-Gestaltung aus dem Jahr 2009 kein Steuerstundungsmodell i. S. d. § 15b Abs. 1 und 2 EStG ist (18.6.25, 8 K 412/24, Abruf-Nr. 250074 ).
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05.01.2026 · Fachbeitrag aus PStR · Influencer
Influencer sind mehr als digitale Meinungsbildner – sie sind Unternehmer mit steuer- und zivilrechtlichen Pflichten. Ein Unternehmer ist nach § 14 BGB, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbstständig ausübt. Einnahmen der Influencer aus Kooperationen, Produktplatzierungen, Affiliate-Links oder Donations unterliegen der Besteuerung. Fehlerhafte Deklarationen können steuerstrafrechtliche Konsequenzen nach § 370 AO und zivilrechtliche Haftung auslösen. Dieser Beitrag ...
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05.01.2026 · Nachricht aus PStR · BMF & BSI
BMF und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben nach § 5 Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) die technischen Anforderungen an das Sicherheitsmodul, das Speichermedium und die einheitliche digitale Schnittstelle für elektronische Aufzeichnungssysteme überarbeitet (BMF-Schreiben 10.7.25, IV D 2 - S 0316-a/00017/003/028, DOK: COO.7005.100.4.12368210, Abruf-Nr. 249189 ). (DR)
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02.01.2026 · Fachbeitrag aus PStR · Der Steuerberater fragt, der Strafverteidiger antwortet
Erfüllt ein Schuldner im Rahmen seines Strafverfahrens eine von der Strafjustiz beschlossene Geldauflage i. S. v. § 153a Abs. 1 S. 2 Nr. 2, Abs. 2 StPO, ist fraglich, ob der Insolvenzverwalter diese nach § 131 InsO gegenüber dem Land auch anfechten kann, wenn nicht die Landeskasse, sondern eine gemeinnützige Einrichtung die Empfängerin der Zahlung war. Eine erfolgreiche Anfechtung hat für den Schuldner weitreichende Konsequenzen.
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02.01.2026 · Fachbeitrag aus PStR · Umsatzsteuer
In unserer Serie zur Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung haben wir uns im ersten Teil damit befasst, dass bei Zahlungen an Serviceunternehmen die Versagung des Betriebsausgabenabzugs droht. Im zweiten Teil haben wir den Vorsteuerabzug bei Serviceunternehmen beleuchtet. Der dritte Teil befasst sich mit der Risikoanalyse und Risikobewertung von Serviceunternehmen. Dazu im Einzelnen:
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02.01.2026 · Fachbeitrag aus PStR · Prozessuale Tat
Mit Beschluss vom 30.4.25 hat der BGH (1 StR 39/25, Abruf-Nr. 249071 ) seine bisherige Rechtsprechung zum Konkurrenzverhältnis von Pflichtverletzungen bei Erklärungen zur gesonderten und einheitlichen Feststellung sowie zur Einkommensteuer grundlegend revidiert. Den bisherigen trotz Kritik gefestigten Rechtsstand und insbesondere eine eigene, nur wenig über ein Jahr ältere Entscheidung hat der BGH auf den Kopf gestellt und dabei einige Folgeprobleme aufgeworfen.
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