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StudieMigräne und CMD: Physiotherapie der Halsregion und der Mund- und Gesichtsregion am effektivsten

29.10.20181 Min. LesedauerIWW

Physiotherapie bei Migränepatienten mit craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) wirkt sich positiv auf das Beschwerdebild aus. Dies ist vor allem der Fall, wenn neben der Halsregion auch Mund und Gesicht in die therapeutischen Maßnahmen miteinbezogen werden.

45 Patienten mit chronischer Migräne und CMD im Alter von 18 bis 65 Jahren wurden physiotherapeutisch behandelt. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1 wurde nur in der Halsregion behandelt, Gruppe 2 zusätzlich in der Mund- und Gesichtsregion. Die Behandlung dauerte 6 Sitzungen und umfasste manuelle Therapie und Bewegungstherapie. Während der Behandlung nahmen die Patienten ihre bisherigen Migräne-Medikamente weiterhin ein. Alle Probanden konnten bzgl. der Parameter im Craniofacial Pain and Disability Inventory Test (CF-PDI) und im Headache Impact Test (HIT-6) sowie bei Schmerzintensität deutliche Verbesserungen erzielen. Dabei zeigte sich die Behandlung der Hals- und Mund-/Gesichtsregion (Gruppe 2) wirkungsvoller als die zervikale Behandlung der Halsregion allein (Gruppe 1).

Quelle
  • Garrigós-Pedrón M et al. Effects of a physical therapy protocol in patients with chronic migraine and temporomandibular disorders: a randomized, single-blinded, clinical trial. J Oral Facial Pain Headache 2018; 32 (2): 137-150, Abstract unter https://www.iww.de/s2077

AUSGABE: PP 11/2018, S. 2 · ID: 45557051

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