09.03.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Mit § 19 UStG verzichtet der Gesetzgeber zur beiderseitigen Verwaltungsvereinfachung bei Kleinunternehmern auf die Erhebung der Umsatzsteuer. Diese Bagatellregelung bleibt jedoch auf „im Inland ansässige Unternehmer“ beschränkt. Der EuGH hat dies nun als EG-konform beurteilt (EuGH 26.10.10, C-97/09, Rs. Schmelz).
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09.03.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Der Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG) ist für den Fall des Bezugs abkommensrechtlich steuerbefreiter Auslandseinkünfte mit EU-Recht vereinbar. Das hat der BFH in einer aktuellen Entscheidung klargestellt (BFH 19.7.10, I B 10/10, BFH/NV 11, 17).
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09.03.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Stipendiumszahlungen einer gemeinnützigen Institution mit Sitz in der EU bzw. im EWR-Raum können nach dem EStG steuerbefreit sein, wenn die ausländische Einrichtung die Gemeinnützigkeitsanforderungen nach der AO erfüllt (BFH 15.9.10, X R 33/08, Abruf-Nr. 110725).
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09.03.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Hessisches Finanzgericht
Eine im Ausland lebende Flugbegleiterin ist auch dann in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie im Bundesgebiet für seltene, beruflich veranlasste Übernachtungen eine sog. Standby-Wohnung nutzt. Denn dadurch begründet sie einen Wohnsitz im Sinne des § 8 AO (FG Hessen 13.12.10, 3 K 1060/09, Abruf-Nr. 110734).
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09.03.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Neues DBA mit Spanien
Deutschland und Spanien haben ein neues DBA unterzeichnet. Für Sozialversicherungs-Renten hat danach neu auch der Kassenstaat ein begrenztes Besteuerungsrecht. Für Neu-Rentner ab dem Jahr 2015 beträgt der Quellensteuersatz 5 % und für Neu-Rentner ab 2030 beträgt er 10 %. Gleiches gilt für staatlich geförderte Renten, wenn der Aufbau einer Rente über einen Zeitraum von mehr als 12 Jahren gefördert wurde. Nach dem Wechsel zur nachgelagerten Rentenbesteuerung wird so für Deutschland bei ...
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08.02.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Praxisfälle
Bei nahezu jeder Reorganisation in weltweit operierenden Konzernen werden Beteiligungen in irgendeiner Art und Weise transferiert. Im internationalen Vergleich werden u.a. die Regelungen des § 8c KStG als große Umstrukturierungshemmnisse wahrgenommenen. Infolge von wiederholten Ungenauigkeiten in gesetzlichen Formulierungen - zuletzt auch bei der Einführung der sog. Konzernklausel in § 8c KStG - treten immer wieder Zweifelsfragen auf, welche betriebswirtschaftlich sinnvolle, nicht ...
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08.02.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Internationale Mitarbeitereinsätze
Befragungen global tätiger Unternehmen ergeben regelmäßig, dass sowohl die Anzahl der international tätigen Mitarbeiter als auch die Anzahl der Auslandsentsendungen weltweit ansteigen. Kurzzeitentsendungen und Geschäftsreisen gehören heute zum Berufsalltag von Projektmitarbeitern und Managern. In enger und frühzeitiger Abstimmung zwischen Personal- und Steuerabteilung und nicht zuletzt mit dem Projektverantwortlichen können dabei Gestaltungsmöglichkeiten genutzt und unerwünschte ...
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08.02.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Grenzüberschreitende Verlustnutzung
Für international operierende Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung, ob inländische Gewinne mit Verlusten ausländischer Betriebsstätten oder Tochtergesellschaften verrechnet werden können. Der EuGH hat in zwei Grundsatzurteilen eine Verlustverrechnung dann zugelassen, wenn die Verluste endgültig sind. Anlässlich der aktuellen BFH-Rechtsprechung werden nachfolgend die Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Verlusten ausländischer Betriebsstätten oder Tochtergesellschaften sowie ...
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08.02.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Rheinland-Pfalz
Das FG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass Schulgeldzahlungen für den Besuch einer australischen Schule nur dann als Sonderausgaben abgezogen werden dürfen, wenn es sich um eine anerkannte „Deutsche Schule im Ausland“ handelt (FG Rheinland-Pfalz 13.09.10, 5 K 1010/10).
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08.02.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Gegenüber Nichtunternehmern ausgeführte Leistungen gelten grundsätzlich als am Sitz des leistenden Unternehmers erbracht (§ 3a Abs. 1 UStG). Bei den sog. Katalogdienstleistungen verlagert sich der Besteuerungsort allerdings zum Wohnort des Leistungsempfängers, wenn dieser in einem Drittland ansässig ist. Der BFH hat nun klargestellt, dass für den Nachweis dieser Drittlandsansässigkeit nicht die für Ausfuhrlieferungen geltenden strengen Buch- und Belegnachweiserfordernisse zu erbringen ...
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