25.08.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Kooperationen
Der bundesweite Trend zu starken Praxisnetzen ist unverkennbar. Getrieben von den gegenwärtigen Umwälzungen sind sie als Ärztekollektiv eigener Art Werkidee einer alternativen, nicht nur regionalen Versorgung. Leitbild des Praxisnetzes ist der - zumeist lokale - Verbund von Einzelpraxen, Berufsausübungsgemeinschaften den ehemaligen Gemeinschaftspraxen oder medizinischer Versorgungszentren. Krankenhäuser können ebenso involviert sein. Die Berufsordnungen der Bundesländer sehen hier ...
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25.08.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Bei Einbringung einer Einzelpraxis nach § 24 UmwStG zurückbehaltene Forderungen sind nicht zwingend als Betriebsvermögen der eingebrachten Praxis in die Einbringungsbilanz und damit auch nicht in die Ermittlung des Übergangs-/Einbringungsgewinns einzubeziehen. Es tritt keine Gewinnrealisierung zum Einbringungszeitpunkt ein, sondern bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG erst im Zeitpunkt des Zuflusses. Damit widerspricht der BFH der Forderung der Finanzverwaltung (z.B. OFD Hannover ...
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25.08.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Gewerbesteuer
Steuerrechtlich wirft die Möglichkeit der dauerhaften, nicht nur vorübergehenden Anstellung von Ärzten die Frage nach der Gewerblichkeit der Praxiseinkünfte auf. Der Beitrag zeigt anhand konkreter Beispiele, worauf in der Praxis zu achten ist.
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25.08.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Freiberufler-Personengesellschaft
Trotz Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer (§ 35 EStG) gibt es Fälle, in denen gewerbliche Einkünfte nachteilig sind. Zwar treffen gewerbliche Einkünfte die - an sich freiberuflich tätigen - Mitunternehmer einer Sozietät ab dem VZ 2008 bei Gewerbesteuer-Hebesätzen bis 400 v.H.
nicht mehr ganz so hart wie bisher, da die Anrechnung der Gewerbesteuer die Belastung der Gewerbesteuer kompensiert. Eine Anrechnung ist allerdings z.B. nicht bei (sonstigen) Verlusten ...
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25.08.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Aus- und Fortbildungseinrichtungen sowie die dort tätigen selbstständigen Lehrer können nach § 4 Nr. 21 UStG mit ihren Umsätzen steuerbefreit sein. Bereits mehrfach hatten sich BFH und EuGH in jüngster Zeit mit der EG-Rechtskonformität dieser Vorschrift befasst (vgl. PFB 08, 56 und 82). Mit Entscheidung vom 24.1.08 hat der BFH nun geurteilt, unter Hinweis auf Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. i der 6. EG-RL könne unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Ballettschule mit ihren ...
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28.07.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Gewinnermittlung
Freiberufler ermitteln oft ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Aber die EÜR bietet nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile gegenüber dem Bestandsvergleich. Nachfolgend werden mögliche Gestaltungen und typische Stolpersteine bei der EÜR unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzesänderungen dargestellt.
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28.07.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzministerium
Das BMF (2.7.08, IV B 9 - S 7183/07/10001, Abruf-Nr.
082259
) hat zur Änderung von § 4 Nr. 23 und Nr. 25 UStG durch das Jahressteuergesetz 2008 Stellung genommen. Beide Vorschriften sind auf nach dem 31.12.07 erbrachte Leistungen anzuwenden. Von der gesetzlichen Neuregelung abweichende Ausführungen in den UStR (Abschn. 117 Abs. 2 S. 8, Abs. 3 S. 2 und Abs. 4 S. 4 sowie Abschn. 119) sind nicht mehr anzuwenden. Vor allem der Anwendungsbereich von § 4 Nr. 25 UStG ist wesentlich ...
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28.07.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Altersvorsorge
Freiberufler sorgen meist über berufsständische Versorgungseinrichtungen fürs Alter vor. Als sinnvolle Ergänzung kommt die Rürup-Rente und zur Beimischung auch die Riester-Rente in Betracht. Bei der Rürup-Rente erfolgt die Förderung über einen Steuerabzug auf die Einzahlungen und bei der Riester-Rente über staatliche Zulagen als eigene Beiträge. Während die Riester-Vorsorge mit derzeit über 11 Mio. Verträgen vor allem bei Arbeitnehmern erfolgreich ist, führt die Rürup-Rente mit ...
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28.07.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzministerium
Der BFH bestätigte in seinem Urteil vom 15.1.08 (DStR 08, 49) seine Rspr (z.B. BFH 15.11.05, BStBl II 06, 623), nach der Erhaltungsaufwendungen auch dann Werbungskosten des Steuerpflichtigen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sind, wenn sie auf einem von einem Dritten im eigenen Namen, aber im Interesse des Steuerpflichtigen abgeschlossenen Werkvertrag beruhen und der Dritte die geschuldete Zahlung auch selbst leistet. Diesem Standpunkt hat sich nun das BMF in seinem Schreiben ...
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28.07.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesgerichtshof
Grundsätzlich ist eine kreditgebende Bank unter dem rechtlichen Gesichtspunkt eines Wissensvorsprungs nur dann verpflichtet, den Kreditnehmer bei Kreditvergabe über die sittenwidrige Überteuerung der zu finanzierenden Eigentumswohnung aufzuklären, wenn sie positive Kenntnis davon hat, dass der Kaufpreis knapp doppelt so hoch ist wie der Verkehrswert der Wohnung. Ausnahmsweise steht die bloße Erkennbarkeit der positiven Kenntnis dann gleich, wenn sich die sittenwidrige Überteuerung einem ...
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