22.11.2012 · Nachricht aus PFB · Realteilung
Bei der Realteilung einer Mitunternehmerschaft, die ihren Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung ermittelt, bedarf es im Falle der Fortführung der Buchwerte der übernommenen Wirtschaftsgüter in Einzelunternehmen der Realteiler und Aufrechterhaltung der Einnahmen-Überschussrechnung grundsätzlich keines Übergangs zum Bestandsvergleich.(FG Rheinland-Pfalz 2.5.12, 1 K 1146/10, BFH III R 32/12
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Praxisbewertung
In drei Entscheidungen hat sich der BGH zur Bewertung von Freiberuflerpraxen beim Zugewinnausgleich geäußert (BGH 6.2.08, XII ZR 45/06 [Tierarztpraxis], BGH 9.2.11, XII ZR 40/09 [Zahnarztpraxis], BGH 2.2.11, XII ZR 185/08 [Steuerberaterpraxis]). In diesem Beitrag sollen die Kernaussagen der Entscheidungen in einer Übersicht vergleichend nebeneinander dargestellt und die Implikationen sowie die damit verbundenen Probleme in der Bewertungspraxis kurz gewürdigt werden.
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Realteilung einer mehrgliedrigen Personengesellschaft
Scheidet ein Gesellschafter aus einer Personengesellschaft unter Übernahme eines Teilbetriebs aus, ergeben sich eine Vielzahl von steuerlichen Fragen und Problemstellungen. Dies betrifft insbesondere auch freiberufliche Gesellschaften wie überörtliche ärztliche Berufsausübungsgemeinschaften oder Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- und/oder Rechtsanwaltsgesellschaften. Der Beitrag setzt sich unter dem Blickwinkel einer aktuellen Entscheidung des FG Hamburg (18.4.12, 3 K 89/11, NZB BFH III B ...
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Steuergestaltung
Nach der jüngsten Rechtsprechung des BFH ist nunmehr geklärt, dass die Vermögenseinbringung gegen Übernahme von privaten Verbindlichkeiten in eine aus nahen Angehörigen bestehende vermögensverwaltende GbR keinen Gestaltungsmissbrauch gemäß § 42 AO darstellt (BFH 18.10.11, IX R 15/11, Abruf-Nr. 114096 ). In geeigneten Fällen kann somit neues Abschreibungspotenzial gewonnen und der Schuldzinsenabzug eröffnet werden.
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Einkünftequalifizierung
Werden in einer Gemeinschaftspraxis neben der freiberuflichen Tätigkeit auch gewerbliche Tätigkeiten ausgeübt, gilt nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG die gesamte gemeinschaftliche Tätigkeit als Gewerbebetrieb. Dieser Grundsatz gilt nach Meinung der OFD Frankfurt a.M. (31.5.12, S 2241 A - 65 - St 213) auch für die integrierte Versorgung bei Gemeinschaftspraxen. Die Verfügung beantwortet die im Schreiben des BMF (1.6.06, IV B 2 - S 2240 - 33/06) offengebliebenen Fragen und bekräftigt, dass das ...
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Ambulante Operationszentren
Gerade weniger schwerwiegende Operationen werden nicht nur in Krankenhäusern durchgeführt, sondern immer häufiger von Fachärzten in ambulanten Operationszentren (OPZ). Die Einrichtungen werden zumeist von Narkoseärzten oder Kliniken betrieben. Der Beitrag befasst sich mit der umsatzsteuerlichen und der gewerbesteuerlichen Beurteilung der Überlassung von OP-Räumen.
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuer
Der BFH hat dem EuGH die Frage vorgelegt, unter welchen Voraussetzungen die Abgabe von Medikamenten (Zytostatika) auch bei einer ambulanten Chemotherapie im Krankenhaus umsatzsteuerfrei sein kann (BFH 15.5.12, V R 19/11). Die Entscheidung betrifft zwar vordergründig die (Mit-)Begünstigung von Medikamentenlieferungen durch Krankenhäuser im Zuge ambulanter Behandlungen, hat möglicherweise jedoch auch inhaltliche Relevanz für Heilberufler und ihre durch § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG ...
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21.11.2012 · Fachbeitrag aus PFB · Gestaltungsmissbrauch
Die kurzfristige Einzahlung von Geld auf ein betriebliches Konto stellt einen Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten (§ 42 AO) dar, wenn sie allein dazu dienen soll, die Hinzurechnung nach § 4 Abs. 4a EStG nicht abziehbarer Schuldzinsen zu vermeiden (BFH 21.8.12, VIII R 32/09).
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19.11.2012 · Nachricht aus PFB · Steuerstrafrecht
Der Deutsche Steuerberaterverband hält die Änderung in den AStBV 2013 zur „Entkriminalisierung“ von Steuerpflichtigen, die ihre USt- oder LSt-Voranmeldungen verspätet oder berichtigt abgeben, für unzureichend und dringt auf eine gesetzliche Regelung. Insbesondere rügt er die dem Ziel zuwider laufende Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe.
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16.11.2012 · Nachricht aus PFB · Umsatzsteuer
Für die Leistungen einer Heilpraktikerin, die im Auftrag u.a. von Landratsämtern als Familientherapeutin für verschiedene Jugendämter im Wesentlichen organische, neurotische und symptomatische Störungen sowie Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen behandelt und im Rahmen der Eingliederungshilfe gemäß den Vorschriften der §§ 27, 35 a SGB VIII (Fassung des Jahres 2008) direkt mit den jeweiligen Landrats- und Kreisjugendämtern abrechnet, kann die Steuerbefreiung nach Art. 132 Abs. 1 ...
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