01.07.2020 · Fachbeitrag aus PBP · Werkvertragsrecht
Die Teilleistung a) Klärung der Aufgabenstellung in der Lph 1 wird immer bedeutsamer; nicht nur wegen des Honorars sondern auch wegen der späteren Haftungsrisiken. Es geht darum, Ihren Auftraggeber da schon über Chancen und Risiken des in Rede stehenden Projekts zu beraten. „Beratungslücken“ können böse Folgen haben. Das lehrt eine vom BGH bestätigte Entscheidung des OLG Celle. Ziehen Sie daraus für Ihre Beratung in der Lph 1 die richtigen Schlüsse.
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01.07.2020 · Nachricht aus PBP · Planungsleistungen
Soll ein Gebäude mit Fassadenplatten verkleidet und anschließend eine Markise angebracht werden, muss der Architekt die Arbeiten der verschiedenen Gewerke so koordinieren, dass die Markise angebracht werden kann, ohne dass die Fassadenplatten im Zuge der weiteren Bauarbeiten wieder abgebaut werden müssen. Diese vom BGH bestätigte Entscheidung des OLG Oldenburg lehrt, dass es auch bei Einzelheiten der Bauablaufplanung Haftungsrisiken gibt, die Sie seriös umschiffen sollten.
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01.07.2020 ·
Musterverträge und -schreiben aus PBP · Objektplanung Gebäude / Innenräume · LPH 1/2
Als Planungsbüro gehört es zu Ihren Pflichten, Terminpläne aufzustellen. Planungs- und Bauprozesse sind aber so komplex geworden sind, dass sich dies immer öfter auf die Termine niederschlägt ‒ und Verzögerungen die Folge sind. Gehen Sie deshalb davon aus, dass Terminpläne von mittleren und großen Projekte nur noch mit angemessenen Pufferzeiten als mangelfrei gelten. Berücksichtigen Sie das in Ihrer Planung bzw. Kommunikation mit dem Auftraggeber. Nutzen Sie das Musterschreiben.
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01.07.2020 · Fachbeitrag aus PBP · Honorarrecht
Bei Planungsverträgen, die nach dem 01.01.2018 geschlossen worden sind, müssen Auftraggeber schon innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Honorarrechnung rügen, dass Ihre Rechnung nicht prüfbar ist. Spätere Prüffähigkeitsrügen sind unwirksam. Das hat das OLG Celle klargestellt.
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29.06.2020 · Nachricht aus PBP · Auftragsbeschaffung
Die integrierte Projektabwicklung in Mehrparteienverträgen nimmt an Elan zu. Vor allem Bauherren interessieren sich für diese neuartige Art der konsensbasierten Projektabwicklung. Das war das zentrale Ergebnis der vom German Lean Construction Institute (GLCI) gemeinsam mit dem Deutschen Baugerichtstag und der Initiative Teambuilding organisierten Konferenz, die am 24.06.2020 stattfand. In elf Fachvorträgen und mehreren Podiumsdiskussionen wurden Pilotprojekte vorgestellt und Neuigkeiten ...
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25.06.2020 · Fachbeitrag aus PBP · Umsatzsteuer
Am 29.06. wird im Bundesrat das „Zweite Corona-Steuerhilfegesetz“ beraten. Alle Welt geht davon aus, dass es durchgeht und zum 01.07.2020 in Kraft tritt. Ein wesentlicher Punkt ist die Senkung des Umsatzsteuersatzes von 19 auf 16 Prozent. Von dieser Maßnahme ist auch jedes Planungsbüro tangiert. Erfahren Sie deshalb nachfolgend, was das für Ihre eigenen Rechnungsstellungen bedeutet und für die Rechnungen ausführender Unternehmer, die Sie in der Lph 8 ja prüfen müssen.
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18.06.2020 · Nachricht aus PBP · HOAI
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (MWi) hat einen Referentenentwurf für ein „Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen“ erarbeitet. Damit reagiert die Bundesrepublik auf das EuGH-Urteil vom 04.07.2019. Darin befinden sich auch wichtige Aussagen, wie die HOAI künftig aussehen soll.
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10.06.2020 · Fachbeitrag aus PBP · Werkvertragsrecht
Als Planungsbüro gehört es auch zu Ihren Pflichten, Terminpläne aufzustellen. Im Tagesgeschäft ist die Frage aufgetaucht, ob ein Terminplan, der praktisch keine Reserven bzw. Pufferzeiten enthält, überhaupt als mangelfrei einzustufen ist. Hintergrund der Frage ist, dass Planungs- und Bauprozesse fachtechnisch so komplex geworden sind, dass sich dies immer öfter auf die Termine niederschlägt – und Verzögerungen die Folge sind. PBP erklärt Ihnen, wie Sie in dieser schwierigen ...
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10.06.2020 · Fachbeitrag aus PBP · Lohnsteuer
Bauleiter (Objektüberwacher), die einen Dienstwagen nutzen und seltener ins Büro kommen, weil sie direkt von zu Hause zu den Baustellen fahren, können tausende Euro an Lohnsteuer sparen. Nämlich indem sie den geldwerten Vorteil für die Fahrten zwischen Wohnung und Büro nach der 0,002-Prozent-Regelung in § 8 Abs. 2 S. 4 Einkommensteuergesetz (EStG) bemessen. Das lehrt eine Entscheidung des Finanzgerichts (FG) Nürnberg.
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09.06.2020 · Nachricht aus PBP · Vertragsrecht
Wird der Auftraggeber unter Vorschlag von Abnahmeterminen zur Abnahme aufgefordert und entsendet er zum Termin einen mit der Sache befassten Architekten, muss er sich dessen rechtsgeschäftliche Erklärungen im Wege der Anscheinsvollmacht zurechnen lassen. Das hat das OLG Zweibrücken im Einvernehmen mit dem BGH entschieden.
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