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Privatliquidation

Tätigkeit als Gutachter: Neue Vorschriften zu Zahnarztrechnungen beachten

Wenn Sie eine Leistung mit einer juristischenPerson – als Gutachter-Zahnarzt mit der KZV oder der Krankenkasse– oder mit einem Unternehmer für dessen Unternehmenabrechnen (was bei Zahnärzten eher selten vorkommt), müssenSie seit dem 1. Januar 2002 auf deren Verlangen hin eineumsatzsteuerlich vollständige Rechnung ausstellen. Dies gilt auchdann, wenn Sie nur umsatzsteuerfreie Umsätze ausgeführthaben. Die Rechnung muss Ihren Namen und Anschrift sowie Namen undAnschrift des Leistungsempfängers, eine kurze Beschreibung derTätigkeit sowie den Zeitpunkt der Erbringung der Leistung, dasEntgelt und eventuell anfallende Umsatzsteuer enthalten.

Wenn es sich um umsatzsteuerfreie Umsätze handelt, müssen Sie dies auf der Rechnung vermerken („Die Leistungen sind umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 1 UStG.“).Auf Rechnungen, die nach dem 30. Juni 2002 ausgestellt werden,müssen Sie gemäß § 14 Abs. 1 UStG zusätzlichIhre Steuernummer angeben.

Fehlen die Hinweise auf die Umsatzsteuerfreiheitder Leistungen bzw. ab dem 1. Juli 2002 die Steuernummer, so sindbislang keinerlei Konsequenzen (Sanktionen etc.) vorgesehen. Wir haltenSie auf dem Laufenden, falls sich daran etwas ändern sollte.

Quelle: Privatliquidation aktuell - Ausgabe 03/2002, Seite 5

Quelle: Ausgabe 03 / 2002 | Seite 5 | ID 104703