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Leserforum

Ist das Disk-Implantat-System eine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode?

Zu dieser Frage hatte sich im letzten Heft Dr.Peter Waldecker geäußert. Dazu schreibt uns Dr. Dr.Frank-Peter Spahn, Vorstandsmitglied des ICD, der Berufsvereinigung dermehr als 300 deutschen Implantologen, die mitBasalosseointegrationssystemen arbeiten (hierzu gehören dieDisk-Implantate von Victory Implant Productions, Nizza):

„Auf dem Dentalmarkt gibt es derzeit zweigroße Hersteller von BOI-Systemen, die ihre Systemteile nur an– im Sinne des Medizinprodukte-Anwender-Gesetzes –autorisierte  Chirurgen und Zahnärzte abgeben. DieAutorisation erlangen diese Kollegen durch Teilnahme an einemakademischen Studium in Nizza oder Fortbildungskursen infranzösischen, Schweizer und deutschen Kliniken. Daher ist dieAnwendungssicherheit so groß und kontrolliert wie bei keinemcrestalen System. In Deutschland sind über 40.000 BOI-Implantate,meist bei komplett oder teilweise fehlendem Kieferkamm – also beimit crestalen Implantaten nicht behandelbaren Situationen –inkorporiert worden. Nur in etwa 30 Fällen (in 25 Jahren!) ist eszu Verlusten der Gesamtkonstruktion, immer nach Übernahme derFälle nach Versicherungsgutachten durch nicht-autorisierteBehandler, gekommen. In einigen dieser Fälle ist nachweislich nachvorübergehender Einbringung von crestalen Implantaten und derenVerlust der Patient zur – erfolgreichen – Behandlung mitDISK-Implantaten zurückgekehrt!

Der Polemik von interessierter Seite(Privatversicherungen, da sie nicht für ‘teure’festsitzende Prothetik leisten wollen,  und Zahnärzte, da siekeine Möglichkeit sehen, die hohen Autorisationsvoraussetzungen zuerfüllen, sowie Kieferkliniken, die sich mit Drittmittel-Budgetsan andere Hersteller gebunden sehen) sollte in Fachorganen wie demIhren kein Platz geboten werden.“

Hinweis der Redaktion: Wir betrachten die Diskussion damit als abgeschlossen.

Quelle: Privatliquidation aktuell - Ausgabe 03/2000, Seite 8

Quelle: Ausgabe 03 / 2000 | Seite 8 | ID 104551