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Leserforum
Adhäsive Befestigung eines Glasfaserstifts zur Aufnahme einer Krone: Abrechnung?
Frage: "Bei einem Kassenpatienten wurde ein Glasfaserstift zur Aufnahme einer Krone sowie der dazugehörige Aufbau adhäsiv befestigt. Wir bitten um Information bezüglich der Abrechnung."
Antwort: Der Glasfaserstift ist eine Versorgung nach neuen Herstellungsverfahren und übersteigt das Wirtschaftlichkeitsgebot der GKV. Daher ist im Rahmen einer Mehrkostenvereinbarung nach § 30 Abs. 3 SGB V (Zahnersatz) der Stift analog nach GOZ zu berechnen und die Leistung nach Bema-Nr. 18a in Abzug zu bringen. Die Ummantelung des konfektionierten Stiftes kann seit dem 1. Januar 2004 neben der Bema-Nr. 18a als Bema-Nr. 13a oder b berechnet werden. Handelt es sich um eine dentinadhäsiv befestigte Ummantelung, so ist auch hierfür die Mehrkostenvereinbarung nach § 28 Abs. 2 SGB V anzuwenden (Füllungstherapie) und die Ummantelung nach GOZ analog zu berechnen (zum Beispiel nach den GOZ-Nrn. 215 bis 217 oder 214) und die Bema-Leistung nach Nr. 13 ist in Abzug zu bringen.
Quelle: Privatliquidation aktuell - Ausgabe 08/2004, Seite 17
Quelle: Ausgabe 08 / 2004 | Seite 17 | ID 104959