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Leserforum
Abrechnung eines internen Sinuslifts?
Frage: "Im zeitlichen Zusammenhang mit einer Implantation führe ich gelegentlich einen internen Sinuslift mit Auffüllung von Knochenersatzmaterial und Spänen von autologem Knochen durch. Meine Ansetzung der Ä2442 und der Ä2730 werden dabei immer wieder von den Versicherern mit dem Verweis auf die fehlende Â?Selbstständigkeit der Leistung' nicht anerkannt und entsprechend nicht erstattet. Wer macht da etwas falsch und wie argumentiere ich, oder gibt es andere Positionen für diese Leistung?"
Antwort: Die Sinusbodenelevation ist eine Leistung, die erst nach dem In-Kraft-Treten der GOZ'88 entwickelt wurde. Sie ist daher laut § 6 Abs. 2 GOZ entsprechend einer nach Art, Kosten und Zeitaufwand gleichwertigen Leistung zu berechnen. Grundsätzlich steht es im Ermessen des Zahnarztes, welche Position(en) er zur Analogberechnung heranzieht. Die GOZ-Arbeitsgruppe Süd empfiehlt zum Beispiel, für den internen Sinuslift die GOÄ-Nr. 2699 analog heranzuziehen, für den externen Sinuslift die GOÄ-Nr 2706 zusammen mit GOÄ-Nr 2712 analog. Die GOZ-Nrn. 901 ff. können zusätzlich berechnet werden. Die zusätzliche Berechnung eines Zuschlages nach GOÄ-Nrn. 400 ff. ist nicht möglich.
Quelle: Privatliquidation aktuell - Ausgabe 12/2004, Seite 17
Quelle: Ausgabe 12 / 2004 | Seite 17 | ID 105016